(Deutsch) 400’000 Pyrolyseanlagen zur Rettung des Klimas


by Hans-Peter Schmidt und Nikolas Hagemann

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7 Responses to “(Deutsch) 400’000 Pyrolyseanlagen zur Rettung des Klimas””

  1. Christian Krotscheck
    Title:

    Völlig richtig, sehr gute Strategie und klare Linie/Denken! Das wäre die Hauptlösung.

    Nur dass der Staat oder die jetzigen Staaten da etwas machen werden, das ist angesichts des aktuellen, internationalen Theaters kaum anzunehmen, weil es dort offensichtlich niemanden um den Menschen, die Natur/Lebensgrundlage und die Menschlichkeit oder die Zukunft geht, sondern um Macht-Manipulation und Besitz.

    Daher tun wir Menschen es, was uns möglich ist, wir definieren & setzen die Standards, wir investieren in Anlagen, wir erklären es unseren Kindern & Enkeln, wir kümmern uns um Mutter Erde (so wie sie sich um uns kümmert) …

  2. Norbert Maack
    Title:

    Gibt es Reaktionen der politischen Parteien auf diese Möglichkeit? Ich gehe davon aus, dass die entsprechenden Gremien Informatioenen bekommen haben. (?)

  3. hps
    Title:

    Das Projekt Landwirtschaft 5.0 (https://fyi-landwirtschaft5.org/) pflegt einigen politischen Kontakt, aber ansonsten ist davon auszugehen, dass die politischen Parteien und Entscheidungsträger nicht die Kapazität verspüren, sich thematisch einzudenken.

  4. Roman aus Tschechien
    Title:

    Das alles ist sehr interressant, aber unrealistisch, jeder Staat hat darüber eigene Vorstellungen, Energiepolitik und Koncepte, gesetzliche Rahmen usw. weitere Ökosteuern will niemand hören, Preise sind schon jetzt für viele drastisch gestiegen, unser Lohn ist ein Drittel als in GER mit mehr Arbeitsstunden pro Woche, viele werfen alle Anforderungen EU (in Zukunft) einfach für unakceptabel. Ich weiss, dass es wichtig ist und versuche mein Garten mit Pflanzenkohle und andere Essenzen fruchtbar machen, aber es ist sehr anstrengend und teuer (Pflanzenkohle muss ich kaufen). Klimawandel ist schon so weit, dass die Temperatur steigen wird, rücksichtslos CO2-Senkung, wäre keine einzige Tonne der CO2-Emmissionen freigellassen, wird Temperatur weiter steigen bis weit 2050. Die Brände und Einwohnerzusatz machen potentionelle CO2-Senkung uneffektiv. Natürliche Processe sind schon in Bewegung und unsere CO2-Bemühungen sind daher zu klein (Methan in Permafrost, viel Wassedampf in Atmosphäre).

  5. Stadlbauer
    Title:

    Sehr guter Beitrag!

    Unsere Fragen jetzt nicht als Kritik nehmen!

    -Das Heizen im Winter: gehen Sie davon aus, dass in Zukunft “alles mit Wärmepumpen und Abwärme aus z.B. Müllverbrennung (Städte) gemacht wird?

    Von den “Heizungsherstellern” werden derzeit Wärmepumpen aber auch Öfen
    für Holz/Pellets für die Zukunft vorgeschlagen!

    Gilt die Aussage immer noch, dass eine Pyroyseanlage “sehr wenig Abwärme
    liefert”?

    Die Überlegung von den Heizungsherstellern für einen Ofen für Holz/Pellets
    wird momentan sein, sehr guter Wirkungsgrad und geringstmögliche Emissionen.
    (Die Thematik “Heizen” betrifft sehr viele)

    Gibt es Überlegungen für die Technik von einem “Pyrolyseofen” bei dem
    regelbar ist Pflanzenkohleherstellung/Abwärme (mehr Pflanzenkohle weniger
    Abwärme und umgekehrt). In Graz läuft auf dem Prüfstand eine Anlage.
    Die Überlegung dahinter ist auch die, sollte der glückliche Fall eintreten
    nicht mehr soviel Kohlenstoffsenken zu brauchen, könnte man vielleicht einen
    kleinen Teil wieder sozusagen zum Heizen verwenden.

    -Das Thema CO2 Ausstoß und CO2 Senken betrifft irgendwie uns alle, wenn
    man im Verhältnis die Anzahl von Menschen nimmt, die Eure Arbeit darüber
    kennen, stimmt glaube ich das nicht zusammen. Natürlich muss Schulbildung/
    Studium wichtig sein für Kinder und Jugendliche, glauben Sie, sollte bei
    “der jungen Generation” mehr informiert werden?

    -Ich glaube im Beitrag: “Gedanken am Ende eines merkwürdigen Jahres” schreibt
    ihr, die Sache ist verzwickt und es gibt keine einfache Lösung,
    So ist der Ansatz, die Landwirtschaft zur Kohlenstoffbindung-Senken zu
    verwenden mit sehr viel Vorsicht zu sehen, (die Lebensmittelerzeugung ist
    essentiell, auch wenn man die zu große Lebensmittelverschwendung abzieht).
    Eine Überlegung aber trotzdem:
    der Anbau von Feldfutter (Klee Luzerne) sollte vermehrt werden, es gibt
    dazu ohnehin neu hinzukommende Herausvorderungen, (z.B. Wetterrisiko bei
    der Ernte).
    Und dann ist der Anbau von manchen gar nicht so gewünscht, weil man abgesehen
    von der Saatgutproduktion kein Herbizid benötigt!

  6. hps
    Title:

    In den außertropischen Regionen bleibt das Heizen mit Biomasse eine sinnvolle Option. Dies lässt sich sehr gut mit Pyrolyseanalgen und Holzvergasern kombinieren. In den Tropen hingegen, wo meist keine Abwärme gebraucht wird, kann mehr Kohlenstoff gespeichert werden. Auch eine Kombination mit mehr oder weniger Kohle bzw. Wärmeherstellung wird von verschiedenen Herstellern bereits angeboten. Für private Haushalte scheint es aber vorteilhafter, wenn per Fernwärme anstatt mit vielen kleinen Pyrolyseanalagen geheizt wird. Besten Dank für die Kommentare.

  7. Thomas F. TU Berlin
    Title: Klimaschutzökonomie im Turbomodus siehe ehem. Kriegswirtschaft

    Das geht alles sehr, sehr viel schneller und ist eine Frage der Kommunikation/PR bzw. der “Propaganda”…

    Bitte als Einstieg für die eigenständige kritische Recherche verstehen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegswirtschaft_im_Zweiten_Weltkrieg

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