(Deutsch) Bienen im Weinbau – Erste Ergebnisse


par Claudio Niggli und Fabian Nürnberger

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5 Le Responses pour “(Deutsch) Bienen im Weinbau – Erste Ergebnisse””

  1. Maexchen1
    Titre:

    Verstehe ich das richtig,
    es werden auch von Würmern befallene und von anderen Insekten angefressenen Trauben für den Wein verwendet?

    Und dann reden Sie noch von einer Weinqualität?

    Es ist auch richtig, das Bienen Bakterien übertragen.

    Was hier aber nicht geschrieben wird,
    das auch Wespen Bakterien wie Escherichia coli und sogar Salmonellen übertragen können.
    Fliegen finden sich auch auf den verletzten Trauben und saugen bekanntlich auch auf Fäkalien.

    Fruchtfliegen können ebenfalls Essigbakterien übertragen.

    So schön ich als Imker den Versuch mit den Bienen auch finde – nebst den Vorbehalten gegenüber Bienen sollten auch Probleme mit anderen Insekten aufgezeigt werden.

  2. cln
    Titre:

    Grundsätzlich ist es uns ein Anliegen, genau jene Vorbehalte gegen Honigbienen mit guten Argumenten zu relativieren.
    Zum hygienischen und mikrobiologischen Aspekt: Trauben, welche angefressen sind, setzen nach einiger Zeit Schimmel an und werden sodann bei der Ernte ausgemustert. Bei frisch verletzten Trauben gibt es keinen Grund, diese nicht mitzuverarbeiten. Für den Menschen potentiell schädliche Keime werden, wenn überhaupt, höchstens in vernachlässigbar geringem Masse durch Insekten auf die Trauben übertragen. Im Milieu, welches bei der Gärung entsteht, werden zudem die meisten Bakterien abgetötet. Wein ist mit seinem Gehalt an Alkohol, Säuren und Gerbstoffen ein schlechtes Milieu für die allermeisten Mikroorganismen. Was es nicht zu vergessen gilt: Das Immunsystem eines gesunden Menschen kann mit Erregern in geringer Keimzahl gut fertig werden und wird im Alltag auch überall und immer mit potentiell schädlichen Keimen konfrontiert – ohne Folgen für die Gesundheit. Fruchtwürmer sind in den reifen Beeren nicht zu finden.

    Mit freundlichen Grüssen, Claudio Niggli

  3. sabine Csampai
    Titre:

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich lebe in der südl. Toskana und habe einen 1ha großen Garten,voll mit Obst, Beeren, Blumen, Oliven, den ich völlig biologisch bearbeite. Ich hätte gerne Bienen, aber ich habe auch 400 Weinstöcke, die ich so wenig wie möglich spritze, aber 2-3x zwischen April und Juli muß ich Schwefel und Kupfer spritzen. Beides ist im biol.Weinanbau erlaubt, schadet das den Bienen zu sehr? Um meinen Garten ist in 3 Richtungen nur « Natur », aber ein Nachbar hat Gemüse und spritzt mit allem was im Handelö ist.Kann ich trotzdem Bienen halten? Bitte um Hilfe. Sabine Csampai

  4. hps
    Titre:

    Das werden die Bienen überstehen. Wir haben einige Winzer, die Bienen im biologischen Weinbau halten. Die Bienen werden sich ohnehin eher in der Natur bedienen als im Garten Ihres Nachbars. Da geht es vielen Bienen viel schlechter, als es in dem von Ihnen beschriebenen Paradies sein wird.

  5. Markus
    Titre:

    Hallo,

    sorgen Sie zusätzlich dafür dass genug Hornissen und Wespen auf Ihrem Gelände einen Lebensraum finden, ebenfaalls der Bienenwolf und Spinnen, in deren Netze sich die Bienen fangen.

    Grüße, Markus

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