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	<title>Kommentare für Ithaka-Journal für Terroirwein, Biodiversität und Klimafarming</title>
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	<description>Journal für Terroirwein, Biodiversität und Klimafarming</description>
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		<title>Kommentar zu Monsanto-Gentechpflanzen für giftresistente Schädlinge von Jörg Nieß</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/monsanto-gentechpflanzen-verursachen-giftresistente-schadlinge/comment-page-1#comment-7405</link>
		<dc:creator>Jörg Nieß</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 10:17:26 +0000</pubDate>
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		<description>Die Praktiken und menschenverachtenden Maßnahmen der Firma Monsanto überall auf der Welt sind ja hinreichend bekannt. Eine große Mitschuld an solchen pervertierten Auswüchsen einer in diesem Bespiel scheinheilig vorgegebenen Bekämpfung des Welthungers, trifft Lobbyisten und Politiker von Regierungen, welche aus Unkenntnis, fehlendem Sachverstand und oft noch mit Subventionen durch Steuergelder, solche abartigen Auswüchse erst ermöglicht haben. Viele Regierungen sind durch Helfer und Helfeshelfer in den entsprechenden Gremien so weit unterwandert, dass dem unmittelbaren Gewinnstreben von Industriegiganten Tür und Tor geöffnet worden ist. In diesem Zusammenhang ist es vollkommen egal, ob es sich dabei um die Firma Monsanto, eine entsprechende weltweit agierende Großbank oder um einen Energieriesen handelt. Wir, die Verbraucher sind mehr oder weniger alle zu willkommenen Versuchskaninchen dieser, mehr und mehr despotische Ausmaße annehmenden Unterfangen einiger weniger geworden. Man ist versucht zu sagen, die Sklaverei ist nicht abgeschafft worden, sondern sie vollzieht sich in den heutigen Tagen nur wesentlich subtiler und weniger offensichtlich. (Seit 1968 ist die Sklaverei offiziell weltweit abgeschafft worden.) Wer es denn glaubt!

Das allerschlimmste dabei ist, dass jeder halbwegs gebildete und einer übergeordneten Sicht gegenüber aufgeschlossene Mensch, meistens nur die Möglichkeit hat, sich mit den Machern solcher Sachzwänge geistig und seelisch zu prostituieren oder als Querulant und Mießmacher oft nur verachtet zu werden. Fakt ist, wir sind bessere Sklaven geworden. Wir haben heute alle Krankenversicherung und Altersversorgung (die meisten wenigstens), die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes steigt, an unseren Versicherungen werden die Leistungen verringert, weil klar ist, dass man alle uns heute bekannten Unwägbarkeiten, aus den Handlungen der Welt der letzten hundert Jahre, in letzter Konsequenz nicht mehr absichern kann. Kann mir einmal jemand auch nur annähernd versuchen zu erklären, wie die Welt aussehen wird, die wir alle unseren Kindern hinterlassen? Ihr mündigen Bürger Europas, es ist höchste Zeit, wir müssen uns solidarisieren. Es ist unsere Welt, nicht &quot;denen&quot; ihre!!!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Praktiken und menschenverachtenden Maßnahmen der Firma Monsanto überall auf der Welt sind ja hinreichend bekannt. Eine große Mitschuld an solchen pervertierten Auswüchsen einer in diesem Bespiel scheinheilig vorgegebenen Bekämpfung des Welthungers, trifft Lobbyisten und Politiker von Regierungen, welche aus Unkenntnis, fehlendem Sachverstand und oft noch mit Subventionen durch Steuergelder, solche abartigen Auswüchse erst ermöglicht haben. Viele Regierungen sind durch Helfer und Helfeshelfer in den entsprechenden Gremien so weit unterwandert, dass dem unmittelbaren Gewinnstreben von Industriegiganten Tür und Tor geöffnet worden ist. In diesem Zusammenhang ist es vollkommen egal, ob es sich dabei um die Firma Monsanto, eine entsprechende weltweit agierende Großbank oder um einen Energieriesen handelt. Wir, die Verbraucher sind mehr oder weniger alle zu willkommenen Versuchskaninchen dieser, mehr und mehr despotische Ausmaße annehmenden Unterfangen einiger weniger geworden. Man ist versucht zu sagen, die Sklaverei ist nicht abgeschafft worden, sondern sie vollzieht sich in den heutigen Tagen nur wesentlich subtiler und weniger offensichtlich. (Seit 1968 ist die Sklaverei offiziell weltweit abgeschafft worden.) Wer es denn glaubt!</p>
<p>Das allerschlimmste dabei ist, dass jeder halbwegs gebildete und einer übergeordneten Sicht gegenüber aufgeschlossene Mensch, meistens nur die Möglichkeit hat, sich mit den Machern solcher Sachzwänge geistig und seelisch zu prostituieren oder als Querulant und Mießmacher oft nur verachtet zu werden. Fakt ist, wir sind bessere Sklaven geworden. Wir haben heute alle Krankenversicherung und Altersversorgung (die meisten wenigstens), die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes steigt, an unseren Versicherungen werden die Leistungen verringert, weil klar ist, dass man alle uns heute bekannten Unwägbarkeiten, aus den Handlungen der Welt der letzten hundert Jahre, in letzter Konsequenz nicht mehr absichern kann. Kann mir einmal jemand auch nur annähernd versuchen zu erklären, wie die Welt aussehen wird, die wir alle unseren Kindern hinterlassen? Ihr mündigen Bürger Europas, es ist höchste Zeit, wir müssen uns solidarisieren. Es ist unsere Welt, nicht &#8220;denen&#8221; ihre!!!!!</p>
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		<title>Kommentar zu Gesunde Ernährung aus lebenden Böden von Fredy Weber</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/gesunde-ernahrung-aus-lebenden-boden/comment-page-1#comment-7277</link>
		<dc:creator>Fredy Weber</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 19:54:16 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Schmidt,

heute abend habe ich beim Räumen wieder Ihren obigen Artikel gelesen und möchte Ihnen vorbehaltlos zustimmen. 
Wie oft höre ich: &quot;Jetzt müssen wir halt spritzen...&quot; (hier in Schriftdeutsch).
Fast ohnmächtig erlebe ich solche Gespräche, in denen - industriechemisch und kollektiv geimpft - meine konventionellen Gesprächspartner alle Ausflüchte aufbieten und &quot;Taubheit&quot; pur offerieren. Daß man es anders machen kann, dagegen wehren sie sich mit allen Mitteln.
Das kennen wir, aber was ich Ihnen jetzt sagen will, ist ein Dankeschön für die zweimalige und fragende Erinnerung (für mich ein Diskussionsargument) daran, wie unsere Vorfahren früher ohne Agrochemie usw. auskamen.
Aber meine Freunde werden wieder ein Loch finden, aus dem sie sich in ihre Spritz-Besessenheit flüchten können. Oh je!

Fredy Weber</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Schmidt,</p>
<p>heute abend habe ich beim Räumen wieder Ihren obigen Artikel gelesen und möchte Ihnen vorbehaltlos zustimmen.<br />
Wie oft höre ich: &#8220;Jetzt müssen wir halt spritzen&#8230;&#8221; (hier in Schriftdeutsch).<br />
Fast ohnmächtig erlebe ich solche Gespräche, in denen &#8211; industriechemisch und kollektiv geimpft &#8211; meine konventionellen Gesprächspartner alle Ausflüchte aufbieten und &#8220;Taubheit&#8221; pur offerieren. Daß man es anders machen kann, dagegen wehren sie sich mit allen Mitteln.<br />
Das kennen wir, aber was ich Ihnen jetzt sagen will, ist ein Dankeschön für die zweimalige und fragende Erinnerung (für mich ein Diskussionsargument) daran, wie unsere Vorfahren früher ohne Agrochemie usw. auskamen.<br />
Aber meine Freunde werden wieder ein Loch finden, aus dem sie sich in ihre Spritz-Besessenheit flüchten können. Oh je!</p>
<p>Fredy Weber</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Monsanto-Gentechpflanzen für giftresistente Schädlinge von Astrid Kühne</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/monsanto-gentechpflanzen-verursachen-giftresistente-schadlinge/comment-page-1#comment-7276</link>
		<dc:creator>Astrid Kühne</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 19:40:42 +0000</pubDate>
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		<description>Das ganze erinnert mich sehr an Resistenzen gegen Antibiotika, die jetzt schon ein riesiges Problem in den Krankenhäusern darstellen, und an den Nachweis von Tumorstammzellen, die die Chemotherapeutika &quot;herauspumpen&quot; können. Der Satz &quot;Es funktioniert eben nicht gegen die Natur, sondern nur mit ihr&quot; findet meine volle Zustimmung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ganze erinnert mich sehr an Resistenzen gegen Antibiotika, die jetzt schon ein riesiges Problem in den Krankenhäusern darstellen, und an den Nachweis von Tumorstammzellen, die die Chemotherapeutika &#8220;herauspumpen&#8221; können. Der Satz &#8220;Es funktioniert eben nicht gegen die Natur, sondern nur mit ihr&#8221; findet meine volle Zustimmung.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Monsanto-Gentechpflanzen für giftresistente Schädlinge von Jörg Unger</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/monsanto-gentechpflanzen-verursachen-giftresistente-schadlinge/comment-page-1#comment-7259</link>
		<dc:creator>Jörg Unger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 10:24:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ithaka-journal.net/?p=2320#comment-7259</guid>
		<description>Guten Tag, in diesem Zusammenhang weise ich auch auf einen Artikel in der SZ Nr. 1 2010 über handelsüblichen Desinfektionmitteln (Microbiology, Bd 156, S. 30, 2010). Resistenz gegen Desinfektionmitteln von Baketrien.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag, in diesem Zusammenhang weise ich auch auf einen Artikel in der SZ Nr. 1 2010 über handelsüblichen Desinfektionmitteln (Microbiology, Bd 156, S. 30, 2010). Resistenz gegen Desinfektionmitteln von Baketrien.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Monsanto-Gentechpflanzen für giftresistente Schädlinge von Heinz Rieger</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/monsanto-gentechpflanzen-verursachen-giftresistente-schadlinge/comment-page-1#comment-7258</link>
		<dc:creator>Heinz Rieger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 08:52:01 +0000</pubDate>
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		<description>Dies ist eine wunderbare Nachricht!
Die Natur in Form von `Unkraut` und `Ungeziefer` wehrt sich erfolgreich gegen Monsanto &amp; Co.!

Heinz Rieger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist eine wunderbare Nachricht!<br />
Die Natur in Form von `Unkraut` und `Ungeziefer` wehrt sich erfolgreich gegen Monsanto &amp; Co.!</p>
<p>Heinz Rieger</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Monsanto-Gentechpflanzen für giftresistente Schädlinge von Reinhard Eichelbeck</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/monsanto-gentechpflanzen-verursachen-giftresistente-schadlinge/comment-page-1#comment-7235</link>
		<dc:creator>Reinhard Eichelbeck</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 20:36:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ithaka-journal.net/?p=2320#comment-7235</guid>
		<description>Im Grunde hätte man das von Anfang an wissen können. Monsanto verdient Milliarden (ebenso wie Bayer, BASF, Aventis, Novartis etc.) mit Spritzgiften. Die Behauptung, mit transgenen Pflanzen weniger Gift zu brauchen, war ungefähr so, als ob man gesagt hätte: wir haben etwas erfunden, mit dem wir unsere Umsätze drastisch reduzieren können! Ein Manager, der soetwas sagt, hat entweder den Verstand verloren, oder er lügt. Und dass letzteres zutrifft, war eigentlich von Anfang an klar. Und meine persönliche Meinung ist, dass das Szenario, wie es sich jetzt bestätigt (siehe oben) auch so geplant war. Es geht darum, den Markt für Saatgut zu kontrollieren und die Bauern abhängig zu machen, in eine Art gentechnische Leibeigenschaft zu bringen. Wer einmal Monsanto-Raps auf seinen Feldern ausgesäht hat, kann dort nie wieder anderen Raps aussähen - denn die Ernte wird zwangsläufig immer einige Körner von Monsanto-Raps enthalten, und gehört damit automatisch Monsanto: siehe den Fall Percy Schmeiser.
Gentechnologie in der heute praktizierten Form ist nur ein weiterer Schritt in der Kampf-gegen-die-Natur-Strategie, die vom Ansatz her schon falsch ist, und nützt weder den Verbrauchern, noch den Landwirten - sondern nur den Chemiekonzernen, die daran verdienen und die Kosten für Katastrophen (siehe z.B. die &quot;Star-Link-Mais&quot;-Affäre) auf die Allgemeinheit abwälzen. Wer mehr darüber wissen will, sollte folgende Bücher lesen: Mae-Wan Ho &quot;Das Geschäft mit den Genen&quot; (Diederichs) und Jeffrey M. Smith &quot;Trojanische Saaten&quot; (Riemann). Oder meinen Artikel &quot;Gentechnologie - Hoffnung, Horror oder Hirngespinst&quot; (auf meiner website reinhard-eichelbeck.de in der Rubrik &quot;Artikel&quot;).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Grunde hätte man das von Anfang an wissen können. Monsanto verdient Milliarden (ebenso wie Bayer, BASF, Aventis, Novartis etc.) mit Spritzgiften. Die Behauptung, mit transgenen Pflanzen weniger Gift zu brauchen, war ungefähr so, als ob man gesagt hätte: wir haben etwas erfunden, mit dem wir unsere Umsätze drastisch reduzieren können! Ein Manager, der soetwas sagt, hat entweder den Verstand verloren, oder er lügt. Und dass letzteres zutrifft, war eigentlich von Anfang an klar. Und meine persönliche Meinung ist, dass das Szenario, wie es sich jetzt bestätigt (siehe oben) auch so geplant war. Es geht darum, den Markt für Saatgut zu kontrollieren und die Bauern abhängig zu machen, in eine Art gentechnische Leibeigenschaft zu bringen. Wer einmal Monsanto-Raps auf seinen Feldern ausgesäht hat, kann dort nie wieder anderen Raps aussähen &#8211; denn die Ernte wird zwangsläufig immer einige Körner von Monsanto-Raps enthalten, und gehört damit automatisch Monsanto: siehe den Fall Percy Schmeiser.<br />
Gentechnologie in der heute praktizierten Form ist nur ein weiterer Schritt in der Kampf-gegen-die-Natur-Strategie, die vom Ansatz her schon falsch ist, und nützt weder den Verbrauchern, noch den Landwirten &#8211; sondern nur den Chemiekonzernen, die daran verdienen und die Kosten für Katastrophen (siehe z.B. die &#8220;Star-Link-Mais&#8221;-Affäre) auf die Allgemeinheit abwälzen. Wer mehr darüber wissen will, sollte folgende Bücher lesen: Mae-Wan Ho &#8220;Das Geschäft mit den Genen&#8221; (Diederichs) und Jeffrey M. Smith &#8220;Trojanische Saaten&#8221; (Riemann). Oder meinen Artikel &#8220;Gentechnologie &#8211; Hoffnung, Horror oder Hirngespinst&#8221; (auf meiner website reinhard-eichelbeck.de in der Rubrik &#8220;Artikel&#8221;).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu PIWIs werden salonfähig &#8211; Regent, Solaris, Lunaris &amp; CO von Reinhard Eichelbeck</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/piwis-werden-salonfahig-regent-solaris-lunaris-co/comment-page-1#comment-7234</link>
		<dc:creator>Reinhard Eichelbeck</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 19:48:13 +0000</pubDate>
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		<description>Hybriden sind Kreuzungen zwischen unterschiedlichen Arten, sie sind gewöhnlich unfruchtbar. Wie z.B.Maultiere als Kreuzung zwischen Pferd und Esel. Da die PIWI-Kreuzungen fruchtbar sind, hat ja Dr.Jörger den Standpunkt vertreten, dass es sich dabei eben nicht um interspezifische Hybriden handelt, sondern - wenn die entsprechenden Artmerkmale vorhanden sind - um Vertreter der Spezies Vitis vinifera. Und die dürfen dann auch als Qualitätsweine angeboten werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hybriden sind Kreuzungen zwischen unterschiedlichen Arten, sie sind gewöhnlich unfruchtbar. Wie z.B.Maultiere als Kreuzung zwischen Pferd und Esel. Da die PIWI-Kreuzungen fruchtbar sind, hat ja Dr.Jörger den Standpunkt vertreten, dass es sich dabei eben nicht um interspezifische Hybriden handelt, sondern &#8211; wenn die entsprechenden Artmerkmale vorhanden sind &#8211; um Vertreter der Spezies Vitis vinifera. Und die dürfen dann auch als Qualitätsweine angeboten werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Terra Preta: Modell für regionale Stoffströme von Jochen Binikowski</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/terra-preta-ein-modell-fur-regionales-stoffstrommanagement/comment-page-1#comment-7221</link>
		<dc:creator>Jochen Binikowski</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 20:33:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ithaka-journal.net/?p=2293#comment-7221</guid>
		<description>Hallo Herr Pieplow,

zur Terra Preta Entstehung habe ich auch eine Theorie:

Als Buddelschiff-Tüftler ist mir klar, dass ein Produkt in der Herstellungsphase anders aussieht als wenn es fertig ist. Wichtige Teile werden nämlich vor der Fertigstellung entfernt. 

Beim Amazonas TP sehen wir heute Holzkohle, Kompost, Ausscheidungen und Tonscherben. Was wir nicht sehen ist das übriggebliebene Holz. Das ist nämlich inzwischen verbrannt oder verrottet.

Da es keine harten Steine gab, hatten die natürlich auch kein Erz zur Metallherstellung. Große Quizfrage: Wie fällt ein Steinzeitmensch ohne Werkzeuge aus Metall oder harten Steinen einen großen Baum?

Die Leute hatten einen großen Bedarf an Baumstämmen, z.B. um Hütten, Pallisaden oder Flöße zu bauen. Die großen Mengen Holzkohle sind nämlich nur eine Art Abfallprodukt, das Hauptprodukt sind die Baumstämme!

Die vermutlich einzige Methode, mit den vorhandenen Materialien und Werkzeugen große Bäume in hoher Stückzahl zu fällen geht so:

Mit den Tonscherben wird rund um den Baumstamm eine ringförmige Kerbe in die Borke geritzt. Da die Tonscherben schnell abstumpfen, werden riesige Mengen davon benötigt. Nach einigen Wochen ist der Baum vollständig ausgetrocknet und stirbt von unten nach oben ab. Dann wird unten um den Baum herum ein Feuer entzündet. Das brennt solange, bis der Baum im unteren Bereich fast nur noch aus Holzkohle besteht. Dann wird der Baum zum Einsturz gebracht und reisst bei der Gelegenheit noch mehrere andere Bäume mit um. 

Nun wird der Schwelbrand im Stamm mit Wasser oder Sand gelöscht, dann die verkohlten Teile entfernt. Die größeren Teile werden gesammelt und für Kochzwecke verwendet. Die kleinen Teile und Krümel bleiben einfach auf dem Boden liegen, zusammen mit den Ausscheidungen der Haustiere, den Tonscherben, der Asche und dem herumliegendem Blattwerk werden sie festgetreten.

Es entsteht eine Freifläche. Nun geht es mit den in der Nähe stehenden Bäumen weiter. Diese werden so umgestoßen, dass sie auf die Freifläche fallen, die Schicht aus Holzkohle usw. wird immer dicker. Irgendwann bemerken die Leute, dass auf diesem Boden die Pflanzen besonders gut wachsen und bauen sie gezielt dort an. Durch das erhöhte Nahrungsangebot steigt die Zahl der Einwohner und diebischer Nachbarstämme rasant an, es werden immer mehr Baumstämme und TP-Anbauflächen benötigt.

Vieleicht wäre ohne das Eintreffen der Europäer mit Seuchen, Mord und Totschlag auf diese Weise irgendwann der gesamte Urwald zerstört worden.

Wie gesagt, das ist nur eine Theorie. Möglicherweise gibt es auch andere Methoden, die gleichzeitig angewendet wurden. Z.B. kann man trockene Biomasse zu Hochbeete aufschichten, diese dann bis auf die Stirnseiten mit Lehm und Erde bedecken und dann an einer Stirnseite ein Feuer entzünden. Das schwelt dann langsam durch den &quot;Tunnel&quot;, zurück bleibt ein Gemisch aus Asche und Holzkohle. Wenn nach einigen Jahren die Düngewirkung der Asche nachlässt, wiederholt man den Vorgang, das Feld wird immer höher da die Holzkohle und Lehm in der Erde bleiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Pieplow,</p>
<p>zur Terra Preta Entstehung habe ich auch eine Theorie:</p>
<p>Als Buddelschiff-Tüftler ist mir klar, dass ein Produkt in der Herstellungsphase anders aussieht als wenn es fertig ist. Wichtige Teile werden nämlich vor der Fertigstellung entfernt. </p>
<p>Beim Amazonas TP sehen wir heute Holzkohle, Kompost, Ausscheidungen und Tonscherben. Was wir nicht sehen ist das übriggebliebene Holz. Das ist nämlich inzwischen verbrannt oder verrottet.</p>
<p>Da es keine harten Steine gab, hatten die natürlich auch kein Erz zur Metallherstellung. Große Quizfrage: Wie fällt ein Steinzeitmensch ohne Werkzeuge aus Metall oder harten Steinen einen großen Baum?</p>
<p>Die Leute hatten einen großen Bedarf an Baumstämmen, z.B. um Hütten, Pallisaden oder Flöße zu bauen. Die großen Mengen Holzkohle sind nämlich nur eine Art Abfallprodukt, das Hauptprodukt sind die Baumstämme!</p>
<p>Die vermutlich einzige Methode, mit den vorhandenen Materialien und Werkzeugen große Bäume in hoher Stückzahl zu fällen geht so:</p>
<p>Mit den Tonscherben wird rund um den Baumstamm eine ringförmige Kerbe in die Borke geritzt. Da die Tonscherben schnell abstumpfen, werden riesige Mengen davon benötigt. Nach einigen Wochen ist der Baum vollständig ausgetrocknet und stirbt von unten nach oben ab. Dann wird unten um den Baum herum ein Feuer entzündet. Das brennt solange, bis der Baum im unteren Bereich fast nur noch aus Holzkohle besteht. Dann wird der Baum zum Einsturz gebracht und reisst bei der Gelegenheit noch mehrere andere Bäume mit um. </p>
<p>Nun wird der Schwelbrand im Stamm mit Wasser oder Sand gelöscht, dann die verkohlten Teile entfernt. Die größeren Teile werden gesammelt und für Kochzwecke verwendet. Die kleinen Teile und Krümel bleiben einfach auf dem Boden liegen, zusammen mit den Ausscheidungen der Haustiere, den Tonscherben, der Asche und dem herumliegendem Blattwerk werden sie festgetreten.</p>
<p>Es entsteht eine Freifläche. Nun geht es mit den in der Nähe stehenden Bäumen weiter. Diese werden so umgestoßen, dass sie auf die Freifläche fallen, die Schicht aus Holzkohle usw. wird immer dicker. Irgendwann bemerken die Leute, dass auf diesem Boden die Pflanzen besonders gut wachsen und bauen sie gezielt dort an. Durch das erhöhte Nahrungsangebot steigt die Zahl der Einwohner und diebischer Nachbarstämme rasant an, es werden immer mehr Baumstämme und TP-Anbauflächen benötigt.</p>
<p>Vieleicht wäre ohne das Eintreffen der Europäer mit Seuchen, Mord und Totschlag auf diese Weise irgendwann der gesamte Urwald zerstört worden.</p>
<p>Wie gesagt, das ist nur eine Theorie. Möglicherweise gibt es auch andere Methoden, die gleichzeitig angewendet wurden. Z.B. kann man trockene Biomasse zu Hochbeete aufschichten, diese dann bis auf die Stirnseiten mit Lehm und Erde bedecken und dann an einer Stirnseite ein Feuer entzünden. Das schwelt dann langsam durch den &#8220;Tunnel&#8221;, zurück bleibt ein Gemisch aus Asche und Holzkohle. Wenn nach einigen Jahren die Düngewirkung der Asche nachlässt, wiederholt man den Vorgang, das Feld wird immer höher da die Holzkohle und Lehm in der Erde bleiben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Terra Preta: Modell für regionale Stoffströme von Haiko Pieplow</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/terra-preta-ein-modell-fur-regionales-stoffstrommanagement/comment-page-1#comment-7215</link>
		<dc:creator>Haiko Pieplow</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 09:23:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ithaka-journal.net/?p=2293#comment-7215</guid>
		<description>Hallo Herr Binikowski,

vielen Dank für Ihre Erfahrungen, Anregungen und Bilder. Ich stimme Ihnen völlig zu, dass Aufwand, Ertrag und Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis stehen müssen. Ihre Erfahrungen und Experimente bei der Herstellung des TP-Substrates, beim Anbau und der Vermarktung geben viele Denkanstöße für die Optimierung der eigenen Versuche.

Mit Ihrer Methode der Herstellung eines TP-Substrates sind Sie auf einem sehr guten Weg. Für den Aufbau einer nachhaltigen Humuswirtschaft haben Sie bereits wichtige Voraussetzungen geschaffen. Die Einbeziehung weiterer lokal verfügbarer organischer Dünger dürfte kein Problem sein. Wahrscheinlich können Sie bald auf eine mineralische Düngung völlig verzichten.

Ich teile Ihre Überlegungen, die lokal verfügbaren Reststoffen, wie Reisspelzen, neben der Energie- und Kohlenstoffgewinnung noch für andere Einsatzmöglichkeiten, wie das Bauen, zu nutzen. Hier gibt es noch ein weites Feld für Kreativität und Innovationen, um ressourcenverschwendende und umweltbelastende Produkte zu ersetzen.

Spannend finde ich Ihre Versuche zum Mischanbau, der Nutzung von einheimischen Baumarten und den Waldgärten. Der Einsatz von TP-Substraten ist wahrscheinlich beim kleinflächigen Anbau von Gemüse- und Sonderkulturen viel sinnvoller als im großflächigen Reis- und Ackerbau. 

Mit der Verwendung von Säcken habe ich ebenfalls gute Erfahrungen beim Anbau von Tomaten gemacht. Wahrscheinlich erfüllen die Säcke die gleichen wichtigen Funktionen wie die historischen Keramikgefäße in Amazonien. Damit lassen sich besonders gut im ersten Anbaujahr tierische und pflanzliche Konkurrenzen unterdrücken. Das TP-Substrat kann an den gewünschten Stellen ohne zusätzlichen Aufwand und Bodenbearbeitung ausgebracht werden. Vernässung und Nährstoffauswaschung werden vermieden und man kann von einer kleinen Fläche mehr ernten. 

Für mich sind auch immer wieder die Berichte über die historischen Anbausysteme im alten China, Mittelamerika und Polynesien inspirierend.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und bin gespannt auf Ihre zukünftigen Berichte.

Mit vielen Grüßen
Haiko Pieplow</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Binikowski,</p>
<p>vielen Dank für Ihre Erfahrungen, Anregungen und Bilder. Ich stimme Ihnen völlig zu, dass Aufwand, Ertrag und Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis stehen müssen. Ihre Erfahrungen und Experimente bei der Herstellung des TP-Substrates, beim Anbau und der Vermarktung geben viele Denkanstöße für die Optimierung der eigenen Versuche.</p>
<p>Mit Ihrer Methode der Herstellung eines TP-Substrates sind Sie auf einem sehr guten Weg. Für den Aufbau einer nachhaltigen Humuswirtschaft haben Sie bereits wichtige Voraussetzungen geschaffen. Die Einbeziehung weiterer lokal verfügbarer organischer Dünger dürfte kein Problem sein. Wahrscheinlich können Sie bald auf eine mineralische Düngung völlig verzichten.</p>
<p>Ich teile Ihre Überlegungen, die lokal verfügbaren Reststoffen, wie Reisspelzen, neben der Energie- und Kohlenstoffgewinnung noch für andere Einsatzmöglichkeiten, wie das Bauen, zu nutzen. Hier gibt es noch ein weites Feld für Kreativität und Innovationen, um ressourcenverschwendende und umweltbelastende Produkte zu ersetzen.</p>
<p>Spannend finde ich Ihre Versuche zum Mischanbau, der Nutzung von einheimischen Baumarten und den Waldgärten. Der Einsatz von TP-Substraten ist wahrscheinlich beim kleinflächigen Anbau von Gemüse- und Sonderkulturen viel sinnvoller als im großflächigen Reis- und Ackerbau. </p>
<p>Mit der Verwendung von Säcken habe ich ebenfalls gute Erfahrungen beim Anbau von Tomaten gemacht. Wahrscheinlich erfüllen die Säcke die gleichen wichtigen Funktionen wie die historischen Keramikgefäße in Amazonien. Damit lassen sich besonders gut im ersten Anbaujahr tierische und pflanzliche Konkurrenzen unterdrücken. Das TP-Substrat kann an den gewünschten Stellen ohne zusätzlichen Aufwand und Bodenbearbeitung ausgebracht werden. Vernässung und Nährstoffauswaschung werden vermieden und man kann von einer kleinen Fläche mehr ernten. </p>
<p>Für mich sind auch immer wieder die Berichte über die historischen Anbausysteme im alten China, Mittelamerika und Polynesien inspirierend.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und bin gespannt auf Ihre zukünftigen Berichte.</p>
<p>Mit vielen Grüßen<br />
Haiko Pieplow</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Im Mahlstrom des Plastikmülls von Felix Staratschek</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/im-mahlstrom-des-plastikmuell/comment-page-1#comment-7208</link>
		<dc:creator>Felix Staratschek</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 01:12:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ithaka-journal.net/?p=751#comment-7208</guid>
		<description>Die Kunststoffe in den Meeren haben nichts mit unserer Abfallwirtschaft zu tun, sofern nicht das Meer hier und da noch als Deponie genutzt wird. Vielmehr dürfte die direkte Entsorgung aus Schiffen und die Zuführung aus den Flüssen entscheidend sein, die bei Hochwasser alles mitnehmen, was an deren Ufer liegen gelassen wurde. Denn die Kunststoffe sind leicht und bleiben an der Oberfläche des Meeres. Sie verschwinden nicht, werden höchstens zerkleinert und reichern sich durch ständigen Nachschub an.
Strenge Regeln für die Schifffahrt und hohe Strafen für die Verunreinigung von Flussauen sind sinnvoll.

Aber auch die Abfallwirtschaft könnte besser werden:
http://sites.google.com/site/kryorecycling . Vielleicht würde weniger Kunststoff ins Meer gekippt, wenn gute Recyclingverfahren die Verwertbarkeit verbessern und die Kosten für die Entsorgung senken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kunststoffe in den Meeren haben nichts mit unserer Abfallwirtschaft zu tun, sofern nicht das Meer hier und da noch als Deponie genutzt wird. Vielmehr dürfte die direkte Entsorgung aus Schiffen und die Zuführung aus den Flüssen entscheidend sein, die bei Hochwasser alles mitnehmen, was an deren Ufer liegen gelassen wurde. Denn die Kunststoffe sind leicht und bleiben an der Oberfläche des Meeres. Sie verschwinden nicht, werden höchstens zerkleinert und reichern sich durch ständigen Nachschub an.<br />
Strenge Regeln für die Schifffahrt und hohe Strafen für die Verunreinigung von Flussauen sind sinnvoll.</p>
<p>Aber auch die Abfallwirtschaft könnte besser werden:<br />
<a href="http://sites.google.com/site/kryorecycling" rel="nofollow">http://sites.google.com/site/kryorecycling</a> . Vielleicht würde weniger Kunststoff ins Meer gekippt, wenn gute Recyclingverfahren die Verwertbarkeit verbessern und die Kosten für die Entsorgung senken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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