(English) Vines take up yeasts from soil and transport them through the vine to the stem and skins of grapes


von KARIN MANDL, JULIA SCHIECK, KARIN SILHAVY-RICHTER, VOLKER SCHNEIDER, HANS-PETER SCHMIDT, ALEXANDER PRANGE

Leider ist der Eintrag nur auf English verfügbar.

Tags: , , , , , ,


Verwandte Beiträge


RSS-Feed für alle eingehenden Ithaka Kommentare abonnieren

4 Antworten zu “(English) Vines take up yeasts from soil and transport them through the vine to the stem and skins of grapes””

  1. Armin Siepe
    Titel: Dr.

    Herzlichen Dank den Autorinnen und Autoren für diese hochinteressante Untersuchung und den Bericht!

    Das feine Zusammenspiel zwischen Organismen, hier die Endosymbiosen von höheren Pflanzen, Hefen und anderen Mikroorganismen erfahren immer mehr Aufmerksamkeit. Zu Recht, geben sie uns doch entscheidende Hinweise für gute, nachhaltige Kulturweisen. Die greift der Bericht sehr gut auf.

    Der Nutzen des innerpflanzlichen Transports für die Mikroorganismen scheint mir auf der Hand zu liegen. So gelangen sie frühzeitig auf Früchte und Blätter als künftige Lebens-und Nahrungsräume.

    Gibt es auch Überlegungen zum Nutzen für die Pflanzen? Eine Besiedlung von Blütennektar durch Hefen kann z.B. Bestäuber anlocken. Hier geht es aber um Trauben und Blätter. Könnte eine “gelenkte” Edelfäule der Trauben – im Unterschied zu einer unkontrollierten Verrottung – Vorteile z.B. durch Zoochorie, Fraß und Verbreitung der Samen durch Tiere bewirken?

    Wenn es dazu Hinweise gibt, wäre ich für eine kurze Information sehr dankbar.

    Die Initiativen im Ithaka-Institut halte ich für unschätzbar hilfreich und dankenswert. Alles Gute weiterhin!

    Mit den besten Grüßen

    Armin Siepe

    D-Stutensee bei Karlsruhe

  2. hps
    Titel:

    Sehr geehrter Herr Siepe, das Feld der “symbiotischen” Hefen, die über die Wurzel aufgenommen werden, ist noch ganz und gar neu. Da wird es noch sehr viel zu entdecken und zu verstehen geben. Ihre Vermutungen könnten durchaus stimmen, aber wir haben dafür derzeit leider noch keine stichhaltigen Hinweise und Daten, nur Vermutungen eben, aber die werden uns noch viele Schritte weiterbringen.
    Vielen Dank, Hans-Peter Schmidt

  3. Armin Siepe
    Titel:

    Herzlichen Dank, Herr Schmidt, für Ihre rasche Antwort!

    Gerade wenn die Forschung noch neu ist, ist es umso wertvoller, dass sich Ihr Team in Instituten aus der Schweiz, Österreich und Deutschland gemeinsam mit dem Thema befasst.

    Synergien von Hefen, Pflanzen, auch Bestäubern und Weidetieren wurden in Ansätzen schon vor Jahrzehnten untersucht. Sie scheinen aber doch noch wenig im allgemeinen Fokus zu liegen. Hier kann Ihre Initiative neue Türen zu ungeahnten Entdeckungen öffnen.

    Danke für Ihre Innovationen und weiters Alles Gute!

    Armin Siepe

  4. Stephan Becker
    Titel:

    Dieses in der Arbeit erwähnte Burkolderia-Bakterium im Speziellen ist anscheinend ganz allgemein nützlich für Weinpflanzen, aber nicht nur für diese:

    Stéphane Compant: Endophytic Colonization of Vitis vinifera L. by Plant Growth-Promoting Bacterium Burkholderia sp. Strain PsJN
    Laboratoire de Stress, Défenses et Reproduction des Plantes, Unité de Recherche Vignes et Vins de Champagne, UPRES EA 2069, UFR Sciences, Université de Reims Champagne-Ardenne, Reims, France

    The mechanisms by which beneficial microbes support plant growth and health include increasing nutrient availability, improving soil structure, inducing plant defense mechanisms, producing antibiotics, outcompeting pathogens, and providing growth-stimulating substances or enzymes.

    Strain PsJN also shows biocontrol activity against gray mold since it can effectively protect against in vitro and in vivo growth of Botrytis cinerea.
    http://aem.asm.org/content/71/4/1685.full
    (Dies ist die Original-Studie auf die sich die vorliegende Arbeit unter anderem bezieht.)

    Und noch eine andere Studie zum Thema Burkholderia und Wein:

    Rodrigo Mendes: Diversity of Cultivated Endophytic Bacteria from Sugarcane: Genetic and Biochemical Characterization of Burkholderia cepacia Complex Isolates
    Department of Genetics, University of São Paulo, 13400-970 Piracicaba SP, Brazil,

    Also, endophytic Burkholderia species have received increased interest in the last years because of their capacity to fix nitrogen and their potential to promote plant growth. Burkholderia species have been isolated from several crops (5, 79), including sugarcane (61), rice (23), wine plants (18), onion (75), maize, and coffee (26, 27).
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2168197/

    Burkolderia hilft also nicht nur bei der Krankheitsabwehr, sondern liefert auch noch wichtigen Dünger in Form von pflanzenverfügbarem Stickstoff.

Hinterlasse eine Antwort