Gesundheitsgefahren durch Pestizide


von Hans-Peter Schmidt

Weltweit kommen ca. 500 verschiedene Pestizide in über 5000 Mischprodukten zur Anwendung. Dieser Vielfalt entsprechend können Vergiftungssymptome nahezu aller elementaren Lebensvorgänge auftreten. Im folgenden Beitrag verweisen wir auf einige wissenschaftliche Studien über Gesundheitsrisiken durch Pestizde.

Schüler leiden unter Pestiziden und ähnlichen Chemikalien, die in der Schule oder in näherer Umgebung verwendet werden. Es kommt zu Hautausschlägen, Halsschmerzen, brennenden Augen, Bläschen, Kopfschmerzen und Übelkeit. [Lesen Sie weiter in Medizinauskunft]

Parkinson: Risikofaktor Pestizide? Wer häufig mit chemischen Substanzen zur Bekämpfung von schädlichen Pflanzen und Tieren (Pestiziden) in Kontakt kommt, erkrankt eher an Parkinson als Personen, welche nur selten mit Pestiziden in Berührung kommen. Dies fanden amerikanische Wissenschaftler anhand einer Studie mit 600 Personen heraus. Allerdings kommen Pestizide als Risikofaktor erst dann zum Tragen, wenn weitere Faktoren wie zum Beispiel eine genetische Prädisposition hinzukommen. [Lesen Sie weiter in Onmeda]

Gefährdung der Gesundheit durch die Anwendung von
Pestiziden: Weltweit kommen ca. 500 verschiedene Pestizide in über 5000 Mischprodukten zur Anwendung. Dieser Vielfalt entsprechend können Vergiftungssymptome nahezu aller elementaren Lebensvorgänge auftreten. Neben den akuten Vergiftungen sind Langzeitwirkungen von entscheidender Bedeutung. Eine beachtliche Zahl von Pestiziden haben kanzerogene (krebserzeugende), mutagene (erbgutschädigende) und reproduktionstoxische (embryo- bzw. fötusschädigende, etc.) Eigenschaften. Darüber hinaus können eine verminderte Leistung des Immunsystems, Allergien und Schädigungen des Nervensystems mit motorischen Störungen, allgemeinen Befindlichkeitsstörungen bis zu psychischen Erkrankungen durch den Kontakt mit einigen Pestiziden hervorgerufen werden. Grundsätzlich nimmt [Lesen Sie weiter beim Informationsdienst Pestizide und Gesundheit (IPuG) Oldenburg]

Pestizide erhöhen Prostatakrebsrate – Landwirte haben 14-fach höheres Risiko: Eine Studie mit mehr als 55.000 Männern in den USA hat ergeben, dass Methylbromid und weitere sechs andere Pestizide zu höheren Prostatakrebsraten unter Männern führen. Die Studie wurde im Auftrag der US-Regierung in North Carolina und Iowa durchgeführt, [Lesen Sie weiter in Pressetext Austria].

Pestizide lassen Hirnzellen absterben: Sie haben einen miesen Ruf: Pflanzenschutzmittel sollen unter anderem Krebs auslösen und zu Unfruchtbarkeit führen. Und jetzt werden sie auch noch mit Morbus Parkinson in Verbindung gebracht. [Lesen Sie weiter auf BR-Online]

Ein Vielzahl englischsprachiger Studien über Gesundheitsgefährdungen durch Pestizide finden Sie u.a. auf chem-tox.com und pmac.net.

Wir versuchen die Liste zu vervollständigen und danken für Hinweise auf neue deutschsprachige Studien zum Thema.

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