(Deutsch) Kaskadennutzung von Pflanzenkohle in der Tierhaltung (Teil 1: Einstreu)


par Hans-Peter Schmidt

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3 Le Responses pour “(Deutsch) Kaskadennutzung von Pflanzenkohle in der Tierhaltung (Teil 1: Einstreu)””

  1. Matthias Büchler
    Titre: Dr. med.

    Lieber Herr Schmidt,

    als Delinat Kunde seit mehreren Jahren
    werde ich immer wieder auch mit Artikeln aus Ihrer Feder konfrontiert:
    Immer wieder sind es erfreulich umsichtige, ausgewogene
    Beiträge zur biol. Landwirtschaft, zum Respekt im Umgang mit der Natur.
    Eindrucksvolle bestätigt dies die Abhandlung über die Tier-haltung.
    Besten Dank
    Matthias Büchler
    Besten Dank für Artikel, welche auch mit dem Weinanbau direkt nichts zu tun haben

  2. Paul
    Titre: Kaskadenmnutzung von Pflanzenkohle

    Ich war an der Pflanzenkohle-Tagung in Wädenswil. Fazit: Faszinierend!
    Allerdings bleibt bei mir ein Fragezeichen. Ich habe gelesen, dass man beim Verkohlen von Pflanzen den Kohlestoff aus dem CO2 der Luft für mehrere tausend Jahre fest bindet. Heisst das jetzt, dass die Kohle die ich dieses Jahr (2014) in meinem Betrieb einsetze, erst im Jahr 12014 abgebaut sein wird? Das bedeutet ja, dass sich die Kohle zuerst über mehrere tausend Jahre im Boden anreichert (jedes Jahr kommt ja aus dem Betrieb theoretisch neue hinzu). Diese Überlegung zeigt mir, dass man gut beraten ist, die Kohle eher sparsam einzusetzen!

  3. hps
    Titre:

    Die Pflanzenkohle fungiert im Boden hauptsächlich als Trägermittel für Nährstoffe, verhindert, dass die Nährstoffe ausgewaschen werden und möglichst effizient den Pflanzen und Mikroorganismen zur Verfügung steht. Insofern ist es auch durchaus wünschenswert, dass die Pflanzenkohle längerfristig im Boden bleibt. Die Kohle wird über Jahrhunderte hinweg langsam abgebaut und bewirkt dort über diesen Zeitraum ihren Nutzen. Im Schnitt besteht etwa 20% des Humus unserer Böden aus natürlicher Pflanzenkohle, die hauptsächlich durch frühere Wald- und Steppenbrände eingetragen wurde. In den traditionellen Terra Preta Böden überall auf der Welt handelt es sich um Schwarzerde mit einem erhöhten Anteil an Pflanzenkohle, das Schwarz der Erde kommt aber hauptsächlich vom organischen Kohlenstoff, dem die Pflanzenkohle offenbar hilft in stabilen Aggregaten der Bodenfruchtbarkeit zu dienen. In Terra Preta Substraten beträgt der Pflanzenkohle-Anteil bis zu 80% und die Pflanzen lieben es. Der Anteil an Pflanzenkohle, der über die Tierfütterung in die Böden gelangt, ist allerdings so gering, dass solche Konzentrationen nie zustande kommen können.

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