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	<title>Kommentare zu: Klimawandel ohne Mensch?</title>
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	<link>http://www.ithaka-journal.net/klimawandel-ohne-mensch</link>
	<description>Journal für Terroirwein, Biodiversität und Klimafarming</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 15:49:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Eckert-Abelein</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/klimawandel-ohne-mensch/comment-page-1#comment-12415</link>
		<dc:creator>Eckert-Abelein</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 16:17:29 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Herr Jochen Binikowski,

Ihre Fragen sind sehr konkret im letzten Buch von Hermann Scheer &quot;Der energetische Imperativ&quot; beantwortet worden. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Jochen Binikowski,</p>
<p>Ihre Fragen sind sehr konkret im letzten Buch von Hermann Scheer &#8220;Der energetische Imperativ&#8221; beantwortet worden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Jochen Binikowski</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/klimawandel-ohne-mensch/comment-page-1#comment-10914</link>
		<dc:creator>Jochen Binikowski</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 19:52:31 +0000</pubDate>
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		<description>@ frank E

Könnten Sie bitte erläutern, was Sie persönlich ganz konkret gegen den schädlichen CO2-Ausstoß tun? Oder sollen nur die anderen etwas tun, während Sie nur reden? Wie genau soll der Umstieg auf alternative Energien funktionieren, ohne die Wirtschaft und damit unsere Lebensgrundlage zu ruinieren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ frank E</p>
<p>Könnten Sie bitte erläutern, was Sie persönlich ganz konkret gegen den schädlichen CO2-Ausstoß tun? Oder sollen nur die anderen etwas tun, während Sie nur reden? Wie genau soll der Umstieg auf alternative Energien funktionieren, ohne die Wirtschaft und damit unsere Lebensgrundlage zu ruinieren?</p>
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	<item>
		<title>Von: Frank E.</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/klimawandel-ohne-mensch/comment-page-1#comment-10910</link>
		<dc:creator>Frank E.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 16:01:48 +0000</pubDate>
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		<description>Etwas befremdlich finde ich die Aussagen vieler Diskussionsteilnehmer hier. Ich habe mich sehr intensiv mit der Thematik befasst. Nahezu alle Studien die gegen die Schädlichkeit von CO2 sprechen sind stark verdächtig, von bestimmten Gruppierung ins Leben gerufen worden zu sein. Eine sensationelle Lobbyarbeit.
Auf der anderen Seite gibt es wohl tatsächlich eine Art CO2 Histerie. Denn die alleinige Schuld für Umweltprobleme scheinen jetzt hier angesiedelt zu sein. 

Tatsache aber ist auch, dass sämtliche seriös wirkende Studien zeigen, dass der Mensch, bzw. sein Verhalten schon dazu beiträgt, dass sich das Klima über Verhältnis erwärmt. Auch wenn man natürliche Zyklen mit berücksichtigt. Wer das leugnet, ist betriebsblind oder verweigert sich bewusst einer objektiven Sichtweise.

Ob nun die Dramatik so ist, wie oft dargestellt, mag ich nicht zu beurteilen. Fakt ist aber auch, dass ohne dramatische Darstellung kaum jemand sein Verhalten überdenkt. 

&quot;Die noch verbleibenden Wälder dieser Erde vor der Abholzung zu schützen...&quot;  Das ist ausgemachter Blödsinn. Europaweit gibt es hier ganz klare Regularien die nachhaltigen Anbau verlangen. Der Baumbestand hier wächst. In Regionen wie Russland ist das sinnlose Abholzen eigentlich gestoppt. Der Bestand wächst auch langsam. Brasilien hat noch nicht in allen Bereichen Erfolge. Aber auch hier hat sich einiges getan. Trotzdem gibt es viele Regionen, vor allem in Afrika. Die korrupten Regierungen dort sind wenig einsichtig. 

Darüber hinaus gruselt es mich immer, wenn heutzutage fast grundsätzlich die Aussage kommt:  man muss erst einmal woanders schauen.
Bloß keine Eigeninitiative zeigen, bloß nicht Verantwortung übernehmen. Da kommen Ergebnisse, seien sie noch so manipuliert, die mir nach dem Mund reden, gerade recht. 

Warum nehmen wir nicht einfach die positiven Dinge: Es wird über ein Thema gesprochen, CO2 ist schädlich, wir können jeder etwas tun. 
Deutschland ist führend im Bereich Umwelttechnik, ein riesiger Markt für die Zukunft. Was spricht also dagegen, etwas zu tun und dabei für die Zukunft Arbeitsplätze zu sichern ?

Warum immer alles in Frage stellen, schlecht reden und nichts tun ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas befremdlich finde ich die Aussagen vieler Diskussionsteilnehmer hier. Ich habe mich sehr intensiv mit der Thematik befasst. Nahezu alle Studien die gegen die Schädlichkeit von CO2 sprechen sind stark verdächtig, von bestimmten Gruppierung ins Leben gerufen worden zu sein. Eine sensationelle Lobbyarbeit.<br />
Auf der anderen Seite gibt es wohl tatsächlich eine Art CO2 Histerie. Denn die alleinige Schuld für Umweltprobleme scheinen jetzt hier angesiedelt zu sein. </p>
<p>Tatsache aber ist auch, dass sämtliche seriös wirkende Studien zeigen, dass der Mensch, bzw. sein Verhalten schon dazu beiträgt, dass sich das Klima über Verhältnis erwärmt. Auch wenn man natürliche Zyklen mit berücksichtigt. Wer das leugnet, ist betriebsblind oder verweigert sich bewusst einer objektiven Sichtweise.</p>
<p>Ob nun die Dramatik so ist, wie oft dargestellt, mag ich nicht zu beurteilen. Fakt ist aber auch, dass ohne dramatische Darstellung kaum jemand sein Verhalten überdenkt. </p>
<p>&#8220;Die noch verbleibenden Wälder dieser Erde vor der Abholzung zu schützen&#8230;&#8221;  Das ist ausgemachter Blödsinn. Europaweit gibt es hier ganz klare Regularien die nachhaltigen Anbau verlangen. Der Baumbestand hier wächst. In Regionen wie Russland ist das sinnlose Abholzen eigentlich gestoppt. Der Bestand wächst auch langsam. Brasilien hat noch nicht in allen Bereichen Erfolge. Aber auch hier hat sich einiges getan. Trotzdem gibt es viele Regionen, vor allem in Afrika. Die korrupten Regierungen dort sind wenig einsichtig. </p>
<p>Darüber hinaus gruselt es mich immer, wenn heutzutage fast grundsätzlich die Aussage kommt:  man muss erst einmal woanders schauen.<br />
Bloß keine Eigeninitiative zeigen, bloß nicht Verantwortung übernehmen. Da kommen Ergebnisse, seien sie noch so manipuliert, die mir nach dem Mund reden, gerade recht. </p>
<p>Warum nehmen wir nicht einfach die positiven Dinge: Es wird über ein Thema gesprochen, CO2 ist schädlich, wir können jeder etwas tun.<br />
Deutschland ist führend im Bereich Umwelttechnik, ein riesiger Markt für die Zukunft. Was spricht also dagegen, etwas zu tun und dabei für die Zukunft Arbeitsplätze zu sichern ?</p>
<p>Warum immer alles in Frage stellen, schlecht reden und nichts tun ?</p>
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	<item>
		<title>Von: Klaus Holdener</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/klimawandel-ohne-mensch/comment-page-1#comment-9922</link>
		<dc:creator>Klaus Holdener</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 09:01:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ithaka-journal.net/?p=2883#comment-9922</guid>
		<description>Ich kann mich den Meinungen von Herr Schlauch und Herr Binikowski anschliessen. Das ganze muss aus der Distanz betrachtet werden, und dann fällt einem doch einiges auf. Die gleichen Politiker, welche nun das CO2 als Hauptschuldigen der Klimaerwärmung ausgemacht haben und welche seine Besteuerung propagieren, tun herzlich wenig, um die wahren, klar erkennbaren Probleme zu lösen wie z.B.: Die noch verbleibenden Wälder dieser Erde vor der Abholzung zu schützen, das Leerfischen der Meere zu verhindern, die Zerstörung von Lebensräumen durch den übermässigen Bau von Strassen/Häusern/Industrie etc. zu verhindern. Wie einfach wäre es, endlich den Walfang einzustellen. Wieso also sollten nun dieselben Politiker ausgerechnet beim CO2 plötzlich Ihre gute und engagierte Seite hervorholen, dass muss einem doch zu denken geben?! Sollte es etwa sein, weil sich hiermit Geld verdienen und Kontrolle ausbauen lässt? 
Wenn sich die einst grün/blaue Erde in eine rot/gelb/blaue Erde verwandelt, so wird dies wohl einen sehr erheblichen Einfluss auf das Klima haben. Um das festzustellen, braucht es keine Studien sondern nur gesunden Menschenverstand. Die lokale Zerstörung unserer Umwelt ist das wahre Uebel, nicht eine Klimaerwärmung von wem auch immer verursacht. Gemäss Wissenschaft gab es in der Vergangenheit weit wärmere Perioden als Heute oder in der prognostizierten Zukunft. Das Leben ist dem Planeten Erde dabei offenbar nicht abhanden gekommen. Ja nicht einmal der Eisbär ist verschwunden! Eine wärmere Erde kann demzufolge nicht etwas so überaus Schlimmes sein, hingegen die Zerstörung derselben sehr wohl. Wenn ich solche Studien betrachte, wie letzthin im Tagesanzeiger vorgestellt, wobei es darum ging, wie CO2-neutral ein Walfisch ist, da könnte es mir schon zum Lachen zu Mute sein, wenn nur das Ganze nicht so tragisch wäre. Müssen tatsächlich Forschungsgelder für einen solchen Unsinn eingesetzt werden. Was will uns denn diese Studie sagen, tötet alle Walfische, damit Sie kein CO2 ausstossen? Wir wohlhabenden Bürger dieser Erde, sind die Einzigen, welche überhaupt über die nötige Zeit, Mittel und Bildung verfügen, um uns nicht blind manipulieren zu lassen. Ob wir uns der Manipulation dadurch widersetzen können, dass ist eine andere Frage, aber es sollte zumindest versucht werden. Wieviel Chancen hat wohl der durschnittliche Afrikaner, welcher tägliche einen Ueberlebenskampf führt, um solche Ueberlegungen anzustellen? Natürlich keine und deshalb denke ich, haben wir eine besondere Verpflichtung dazu, etwas weiter als nur bis zum Zeitungsartikel zu studieren. Seien wir aber doch mal ehrlich, die Meisten unserer Nachbarn/Arbeitskollegen/Freunde und auch wir selbst nicht ausgenommen interessiert doch vielmehr das nächste Fussballspiel, der Fernseher, das eigene Auto, die eigenen Ferien, der schöne Wein (nun ja, etwas ist ja wohl doch noch erlaubt), das Hobby, das eigene Haus, die eigene Karriere, ein Autounfall in China, die Augenfarbe der Miss Schweiz etc.. Gib dem Volk Brot und Spiele und du kannst mit ihm machen was du willst, nicht gerade ein neues Konzept aber eines das bestens funktioniert.

Trotzdem hoffnugsvolle Grüsse an alle interessierten, nicht gleichgültigen Zeitgenossen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mich den Meinungen von Herr Schlauch und Herr Binikowski anschliessen. Das ganze muss aus der Distanz betrachtet werden, und dann fällt einem doch einiges auf. Die gleichen Politiker, welche nun das CO2 als Hauptschuldigen der Klimaerwärmung ausgemacht haben und welche seine Besteuerung propagieren, tun herzlich wenig, um die wahren, klar erkennbaren Probleme zu lösen wie z.B.: Die noch verbleibenden Wälder dieser Erde vor der Abholzung zu schützen, das Leerfischen der Meere zu verhindern, die Zerstörung von Lebensräumen durch den übermässigen Bau von Strassen/Häusern/Industrie etc. zu verhindern. Wie einfach wäre es, endlich den Walfang einzustellen. Wieso also sollten nun dieselben Politiker ausgerechnet beim CO2 plötzlich Ihre gute und engagierte Seite hervorholen, dass muss einem doch zu denken geben?! Sollte es etwa sein, weil sich hiermit Geld verdienen und Kontrolle ausbauen lässt?<br />
Wenn sich die einst grün/blaue Erde in eine rot/gelb/blaue Erde verwandelt, so wird dies wohl einen sehr erheblichen Einfluss auf das Klima haben. Um das festzustellen, braucht es keine Studien sondern nur gesunden Menschenverstand. Die lokale Zerstörung unserer Umwelt ist das wahre Uebel, nicht eine Klimaerwärmung von wem auch immer verursacht. Gemäss Wissenschaft gab es in der Vergangenheit weit wärmere Perioden als Heute oder in der prognostizierten Zukunft. Das Leben ist dem Planeten Erde dabei offenbar nicht abhanden gekommen. Ja nicht einmal der Eisbär ist verschwunden! Eine wärmere Erde kann demzufolge nicht etwas so überaus Schlimmes sein, hingegen die Zerstörung derselben sehr wohl. Wenn ich solche Studien betrachte, wie letzthin im Tagesanzeiger vorgestellt, wobei es darum ging, wie CO2-neutral ein Walfisch ist, da könnte es mir schon zum Lachen zu Mute sein, wenn nur das Ganze nicht so tragisch wäre. Müssen tatsächlich Forschungsgelder für einen solchen Unsinn eingesetzt werden. Was will uns denn diese Studie sagen, tötet alle Walfische, damit Sie kein CO2 ausstossen? Wir wohlhabenden Bürger dieser Erde, sind die Einzigen, welche überhaupt über die nötige Zeit, Mittel und Bildung verfügen, um uns nicht blind manipulieren zu lassen. Ob wir uns der Manipulation dadurch widersetzen können, dass ist eine andere Frage, aber es sollte zumindest versucht werden. Wieviel Chancen hat wohl der durschnittliche Afrikaner, welcher tägliche einen Ueberlebenskampf führt, um solche Ueberlegungen anzustellen? Natürlich keine und deshalb denke ich, haben wir eine besondere Verpflichtung dazu, etwas weiter als nur bis zum Zeitungsartikel zu studieren. Seien wir aber doch mal ehrlich, die Meisten unserer Nachbarn/Arbeitskollegen/Freunde und auch wir selbst nicht ausgenommen interessiert doch vielmehr das nächste Fussballspiel, der Fernseher, das eigene Auto, die eigenen Ferien, der schöne Wein (nun ja, etwas ist ja wohl doch noch erlaubt), das Hobby, das eigene Haus, die eigene Karriere, ein Autounfall in China, die Augenfarbe der Miss Schweiz etc.. Gib dem Volk Brot und Spiele und du kannst mit ihm machen was du willst, nicht gerade ein neues Konzept aber eines das bestens funktioniert.</p>
<p>Trotzdem hoffnugsvolle Grüsse an alle interessierten, nicht gleichgültigen Zeitgenossen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jochen Binikowski</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/klimawandel-ohne-mensch/comment-page-1#comment-9700</link>
		<dc:creator>Jochen Binikowski</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 23:30:57 +0000</pubDate>
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		<description>Angenommen der CO2-Anstieg ist tatsächlich der Grund für die globale Temperaturerhöhung und Änderungen in der Sonnenaktivität, veränderte periodische Großwetterlagen, Abholzung der Urwälder etc. spielen nur eine untergeordnete Rolle. Dann stellt sich die Frage was man dagegen tun kann, ohne die Weltwirtschaft gegen die Wand zu fahren.

Fakt ist nämlich, dass die Herstellungskosten von Erdölprodukten, Kohle und Erdgas konkurrenzlos niedrig sind und die Weltwirtschaft nur wegen dieser billigen fossilen Energie wachsen und für zunehmenden Wohlstand sorgen kann. Würde radikal und weltweit auf Alternativen wie Biosprit, Biogas, Wind- und Solarstrom umgestellt, würden sich die Energiekosten für Verbraucher und Industrie vermutlich verdoppeln oder verdreifachen. Dieses Geld, und das sind täglich Milliardensummen, fehlt dann den anderen Wirtschaftszweigen und würde einen Zusammenbruch der Weltwirtschaft bedeuten.

Ist es wirklich erstrebenswert den CO2-Ausstoß drastisch zu senken und damit eine weltweite Massenverarmung, Hungersnöte, Verteilungskriege und Anarchie auszulösen? Cui bono?

Hinzu kommt dass eine komplette Umstellung vermutlich unmöglich ist weil es u.a. nicht genug Biomasse gibt die sich zu halbwegs vertretbaren Kosten als Energieträger nutzen lässt. Ähnlich ist es beim Ersatz von großen CO2-Emitenten wie Stickstoff-Kunstdünger, Zement und Stahl durch alternative Materialien.

Daher wird es meiner Meinung nach erst dann zu einer Umstellung kommen, wenn neue Alternativen entwickelt sind deren Herstellungskosten im Bereich der fossilen Energien liegen.

Bis es soweit ist sollte man die Zeit und die enormen Gelder aus dem Zertifikatehandel dazu verwenden, die abgeholzten Urwälder und trockengelegte Moore zu renaturieren, Steppen aufzuforsten, die Überfischung und Verschmutzung der Meere zu reduzieren, es gibt noch tausend andere sinnvolle Maßnahmen.

Ich denke es kommen noch spannende Zeiten auf uns zu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Angenommen der CO2-Anstieg ist tatsächlich der Grund für die globale Temperaturerhöhung und Änderungen in der Sonnenaktivität, veränderte periodische Großwetterlagen, Abholzung der Urwälder etc. spielen nur eine untergeordnete Rolle. Dann stellt sich die Frage was man dagegen tun kann, ohne die Weltwirtschaft gegen die Wand zu fahren.</p>
<p>Fakt ist nämlich, dass die Herstellungskosten von Erdölprodukten, Kohle und Erdgas konkurrenzlos niedrig sind und die Weltwirtschaft nur wegen dieser billigen fossilen Energie wachsen und für zunehmenden Wohlstand sorgen kann. Würde radikal und weltweit auf Alternativen wie Biosprit, Biogas, Wind- und Solarstrom umgestellt, würden sich die Energiekosten für Verbraucher und Industrie vermutlich verdoppeln oder verdreifachen. Dieses Geld, und das sind täglich Milliardensummen, fehlt dann den anderen Wirtschaftszweigen und würde einen Zusammenbruch der Weltwirtschaft bedeuten.</p>
<p>Ist es wirklich erstrebenswert den CO2-Ausstoß drastisch zu senken und damit eine weltweite Massenverarmung, Hungersnöte, Verteilungskriege und Anarchie auszulösen? Cui bono?</p>
<p>Hinzu kommt dass eine komplette Umstellung vermutlich unmöglich ist weil es u.a. nicht genug Biomasse gibt die sich zu halbwegs vertretbaren Kosten als Energieträger nutzen lässt. Ähnlich ist es beim Ersatz von großen CO2-Emitenten wie Stickstoff-Kunstdünger, Zement und Stahl durch alternative Materialien.</p>
<p>Daher wird es meiner Meinung nach erst dann zu einer Umstellung kommen, wenn neue Alternativen entwickelt sind deren Herstellungskosten im Bereich der fossilen Energien liegen.</p>
<p>Bis es soweit ist sollte man die Zeit und die enormen Gelder aus dem Zertifikatehandel dazu verwenden, die abgeholzten Urwälder und trockengelegte Moore zu renaturieren, Steppen aufzuforsten, die Überfischung und Verschmutzung der Meere zu reduzieren, es gibt noch tausend andere sinnvolle Maßnahmen.</p>
<p>Ich denke es kommen noch spannende Zeiten auf uns zu.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaus Ohla</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/klimawandel-ohne-mensch/comment-page-1#comment-9686</link>
		<dc:creator>Klaus Ohla</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 09:23:59 +0000</pubDate>
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		<description>Die Beiträge, ob pro oder contra zeigen mir, dass oft nur noch polarisiert wird (erinnert mich an einen Spruch eines amerikanischen Politikers...entweder ihr seid für oder gegen uns). Sie zeigen aber auch, dass es bei uns noch so etwas wie Meinungsfreiheit gibt. Ein sehr hohes Gut!
Aber zurück zum Thema. Ich selbst bin Chemiker und beschäftige mich mit dieser Thematik seitdem es den Klassiker &quot;Grenzen des Wachstums&quot; des Club of Rome gibt (Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1973 !!!). Dort wurden ja bekanntlich viel Horrorszenarien beschrieben. Was ist davon eingetreten??? Aber, und das gibt mir zu bedenken, im Gegensatz zu einer nicht umkehrbaren Ausbeutung der Öl-, Gas- und sonstigen Rohstoffvorkommen bin ich davon überzeugt, dass ein möglicher Klimawandel nicht einfach wieder rückgängig gemacht werden kann. Gemeint ist damit Folgendes. Sollte sich durch den Einfluss des Menschen ein Wandel vollziehen, dann ist dieser nicht in kurzer Zeit rückgängig zu machen. Und das gibt mir diese Unsicherheit, nicht unbedingt für mich aber meine Kinder (und deren Kinder). Wir können hier unendlich lange pro und contra diskutieren aber letztlich kann mir heute auch keiner den Preis für eine VW-Aktie am 24.12.2010 vorhersagen. Was also tun, den Kopf in den Sand stecken und abwarten was passiert? Oder die Menschen verunsichern und wieder Horrorszenarien an die Wand malen, die nicht eintreten. Ich habe kein Rezept, aber denke, dass eine gesunde Wachsamkeit erforderlich ist. Und sollten sich die Anzeichen, egal ob pro oder contra, verdichten, dann sollten wir reagieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Beiträge, ob pro oder contra zeigen mir, dass oft nur noch polarisiert wird (erinnert mich an einen Spruch eines amerikanischen Politikers&#8230;entweder ihr seid für oder gegen uns). Sie zeigen aber auch, dass es bei uns noch so etwas wie Meinungsfreiheit gibt. Ein sehr hohes Gut!<br />
Aber zurück zum Thema. Ich selbst bin Chemiker und beschäftige mich mit dieser Thematik seitdem es den Klassiker &#8220;Grenzen des Wachstums&#8221; des Club of Rome gibt (Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1973 !!!). Dort wurden ja bekanntlich viel Horrorszenarien beschrieben. Was ist davon eingetreten??? Aber, und das gibt mir zu bedenken, im Gegensatz zu einer nicht umkehrbaren Ausbeutung der Öl-, Gas- und sonstigen Rohstoffvorkommen bin ich davon überzeugt, dass ein möglicher Klimawandel nicht einfach wieder rückgängig gemacht werden kann. Gemeint ist damit Folgendes. Sollte sich durch den Einfluss des Menschen ein Wandel vollziehen, dann ist dieser nicht in kurzer Zeit rückgängig zu machen. Und das gibt mir diese Unsicherheit, nicht unbedingt für mich aber meine Kinder (und deren Kinder). Wir können hier unendlich lange pro und contra diskutieren aber letztlich kann mir heute auch keiner den Preis für eine VW-Aktie am 24.12.2010 vorhersagen. Was also tun, den Kopf in den Sand stecken und abwarten was passiert? Oder die Menschen verunsichern und wieder Horrorszenarien an die Wand malen, die nicht eintreten. Ich habe kein Rezept, aber denke, dass eine gesunde Wachsamkeit erforderlich ist. Und sollten sich die Anzeichen, egal ob pro oder contra, verdichten, dann sollten wir reagieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andre Schlauch</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/klimawandel-ohne-mensch/comment-page-1#comment-9671</link>
		<dc:creator>Andre Schlauch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 19:47:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ithaka-journal.net/?p=2883#comment-9671</guid>
		<description>@hps: wovon irgendwelche Politiker und Ökonomen überzeugt sind, werden wir hier nicht festmachen können. Aber die machiavellische Windung kann man gut nachvollziehen, wenn man sich klar macht, dass jedes Thema, das geeignet ist, Angst zu verbreiten und Emotionen zu schüren, dazu benutzt werden kann und dazu benutzt wird, die Bewegung der Gesellschaft in bestimmte Bahnen zu lenken. Klima&quot;katastrophe&quot;, &quot;Wir sterben aus&quot;, Migration, Terror, Pandemie sind nur die augenfälligsten Beispiele. Emotionen schüren, Polarisieren, These und Antithese setzen, Menschen aufeinanderhetzen und am Ende die eigene Synthese (das eigene Interesse) durchsetzen (und dabei noch als Vermittler erscheinen). Das Spiel ist alt und geht durchaus nicht immer auf, aber dann wird es halt nochmal gespielt. Solange es Leute gibt, die mitspielen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@hps: wovon irgendwelche Politiker und Ökonomen überzeugt sind, werden wir hier nicht festmachen können. Aber die machiavellische Windung kann man gut nachvollziehen, wenn man sich klar macht, dass jedes Thema, das geeignet ist, Angst zu verbreiten und Emotionen zu schüren, dazu benutzt werden kann und dazu benutzt wird, die Bewegung der Gesellschaft in bestimmte Bahnen zu lenken. Klima&#8221;katastrophe&#8221;, &#8220;Wir sterben aus&#8221;, Migration, Terror, Pandemie sind nur die augenfälligsten Beispiele. Emotionen schüren, Polarisieren, These und Antithese setzen, Menschen aufeinanderhetzen und am Ende die eigene Synthese (das eigene Interesse) durchsetzen (und dabei noch als Vermittler erscheinen). Das Spiel ist alt und geht durchaus nicht immer auf, aber dann wird es halt nochmal gespielt. Solange es Leute gibt, die mitspielen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert Grave</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/klimawandel-ohne-mensch/comment-page-1#comment-9670</link>
		<dc:creator>Robert Grave</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 19:39:59 +0000</pubDate>
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		<description>Die von Herrn Oberdörffer oben genannte Oregon-Petition ist leider einfach ein klassisches Beispiel für Täuschung und Propaganda der so genannten &quot;Klimaskeptiker&quot;, und der Artikel von Robinson, Robinson und Soon ist eben gerade /kein/ dem Peer Review unterzogener Fachartikel, sondern versucht dies nur vorzutäuschen. Zum reality check der Oregon Petition empfehle ich (neben vielen anderen seriösen Artikeln dazu im Netz) zum Beispiel den &lt;a href=&quot;Aufsatz auf Realclimate&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.realclimate.org/index.php/archives/2007/10/oregon-institute-of-science-and-malarkey/&lt;/a&gt;. Oder die diversen Zeitungsberichte aus den USA, wo Journalisten mal eine Stichprobe der Unterzeichner der Oregon Petition nachrecherchiert haben, die mehrheitlich das nicht wieder unterzeichnen würden oder sich gar nicht daran erinnerten, das je unterzeichnet zu haben. Klimaforscher waren da natürlich so gut wie keine dabei - hauptsäschlich Leute, die von der Sache nichts verstehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die von Herrn Oberdörffer oben genannte Oregon-Petition ist leider einfach ein klassisches Beispiel für Täuschung und Propaganda der so genannten &#8220;Klimaskeptiker&#8221;, und der Artikel von Robinson, Robinson und Soon ist eben gerade /kein/ dem Peer Review unterzogener Fachartikel, sondern versucht dies nur vorzutäuschen. Zum reality check der Oregon Petition empfehle ich (neben vielen anderen seriösen Artikeln dazu im Netz) zum Beispiel den <a href="Aufsatz auf Realclimate" rel="nofollow">http://www.realclimate.org/index.php/archives/2007/10/oregon-institute-of-science-and-malarkey/</a>. Oder die diversen Zeitungsberichte aus den USA, wo Journalisten mal eine Stichprobe der Unterzeichner der Oregon Petition nachrecherchiert haben, die mehrheitlich das nicht wieder unterzeichnen würden oder sich gar nicht daran erinnerten, das je unterzeichnet zu haben. Klimaforscher waren da natürlich so gut wie keine dabei &#8211; hauptsäschlich Leute, die von der Sache nichts verstehen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert Grave</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/klimawandel-ohne-mensch/comment-page-1#comment-9668</link>
		<dc:creator>Robert Grave</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 19:21:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ithaka-journal.net/?p=2883#comment-9668</guid>
		<description>Welchen Sinn macht es eigentlich, wenn Laien hier über Klimawissenschaft diskutieren, ohne grundlegende Fakten zu kennen? Oben behauptet zum Beispiel jemand, nur 5-7% des CO2 würden vom Menschen produziert. Tatsächlich ist die CO2-Menge in der Atmosphäre in den letzten 100 Jahren um mehr als ein Drittel gestiegen, von 280 ppm auf inzwischen 390 ppm, komplett durch vom Menschen verursachte Emissionen. (Dieser Zuwachs entspricht übrigens nur der Hälfte unserer fossilen Emissionen - der Rest ist vom Ozean und Wäldern aufgenommen worden.)
Ich halte es für sinnvoller, diese Diskussion auf fachlich fundierten Blogs zu führen wie etwa der &lt;a href=&quot;http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;KlimaLounge bei Spektrum der Wissenschaft&lt;/a&gt;, wo deutsche Forscher regelmäßig und allgemein verständlich solche Fragen diskutieren. Da stimmen jedenfalls die Fakten, über die man sich eine eigene Meinung bilden kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Welchen Sinn macht es eigentlich, wenn Laien hier über Klimawissenschaft diskutieren, ohne grundlegende Fakten zu kennen? Oben behauptet zum Beispiel jemand, nur 5-7% des CO2 würden vom Menschen produziert. Tatsächlich ist die CO2-Menge in der Atmosphäre in den letzten 100 Jahren um mehr als ein Drittel gestiegen, von 280 ppm auf inzwischen 390 ppm, komplett durch vom Menschen verursachte Emissionen. (Dieser Zuwachs entspricht übrigens nur der Hälfte unserer fossilen Emissionen &#8211; der Rest ist vom Ozean und Wäldern aufgenommen worden.)<br />
Ich halte es für sinnvoller, diese Diskussion auf fachlich fundierten Blogs zu führen wie etwa der <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge" rel="nofollow">KlimaLounge bei Spektrum der Wissenschaft</a>, wo deutsche Forscher regelmäßig und allgemein verständlich solche Fragen diskutieren. Da stimmen jedenfalls die Fakten, über die man sich eine eigene Meinung bilden kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hps</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/klimawandel-ohne-mensch/comment-page-1#comment-9665</link>
		<dc:creator>hps</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:13:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ithaka-journal.net/?p=2883#comment-9665</guid>
		<description>Unabhängig aller Argumente pro und contra, ist mir nicht klar, weshalb Politiker und Ökonomen für den Klimaschutz kämpfen, obwohl sie angelblich überzeugt davon sind, dass sich der Klimawandel nicht durch den Menschen beeinflusst läßt. Was soll deren machtpolitisches Interesse dabei sein? Wo liegt der Gewinn? Mir fehlt da offenbar irgend eine machiavellische Windung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unabhängig aller Argumente pro und contra, ist mir nicht klar, weshalb Politiker und Ökonomen für den Klimaschutz kämpfen, obwohl sie angelblich überzeugt davon sind, dass sich der Klimawandel nicht durch den Menschen beeinflusst läßt. Was soll deren machtpolitisches Interesse dabei sein? Wo liegt der Gewinn? Mir fehlt da offenbar irgend eine machiavellische Windung.</p>
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	</item>
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