(Français) Machine de Pyrolyse à 500 KW
von Hans-Peter Schmidt
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Tags: Charbon bio, Pyrolyse
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Zitierweise: Journal für Terroirwein und Biodiversität, 2010, ISSN 1663-0521
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Montag, 02. Februar 2009 um 11, Feb und wurde abgelegt unter Weinbau und Oenologie.

Wir lehnen Patente nicht grundsätzlich ab und haben auch eigene Patente beispielsweise für Landmaschinen angemeldet. Bei Landmaschinen handelt es sich um kleine, überschaubare Märkte, wo sich durch den Patentschutz die Entwicklungskosten eher zurückgewinnen lassen, ohne dass das Patent zum Verhinderer technischer Weiterentwicklung wird. Im Maschinenbau wirken Patente eher als Ansporn der Konkurrenz, es anders noch besser zu machen.
Ganz anders ist die Lage, wenn eine Erfindung
eine so große Relevanz hat, dass sie das Schicksal einer Nation und vielleicht sogar der Welt verändern könnte und wenn sie
im Grunde so einfach ist, dass jeder, überall auf der Welt sie vorteilhaft für die eigene Gemeinschaft nutzbar machen kann.
Die Terra Preta Forschung ist ein solcher Bereich, wobei noch hinzukommt, dass hier zum Teil auf traditionellem Wissen aufgebaut wird und es mitunter einfach nur Wiedererfindungen bzw. vergessene, aber längst „abgelaufene Patente“ sind.
Die Mischung von Kompost mit Pflanzenkohle ist keine patentierbare Erfindung (gleichwohl von Palaterra GmbH als solche angemeldet).
Die Herstellung von sogenannten Karbon-Depotdüngern unter Verwendung von Pflanzenkohle und die Herstellung von milchsauervergärten Pflanzenkohle-Futtermitteln hätte man auf jeden Fall zu einem Patent mit sehr weitgehenden Ansprüchen anmelden können. Bei Karbon-Düngern wird Pflanzenkohle in einem speziellen Verfahren mit mineralischen Düngern, besser aber mit organischen Nährstoffen wie Gülle, Wolle oder Vinasse aufgeladen und anschließend mit Bodenmikroorganismen aktiviert.
Wenn man das Prinzip einmal verstanden hat, kann das mehr oder weniger jeder Bauer selbst sogar in Entwicklungsländern für die eigene Landwirtschaft herstellen. Auf diese Weise könnten die Nährstoffkreisläufe geschlossen, die Bodenfruchtbarkeit deutlich gesteigert, die Klimabilanz verbessert und vor allem die Nahrungsmittelproduktion gesteigert und die Kosten gesenkt werden. Wenn dies so funktioniert, wie wir es aus unseren eigenen und vielen anderen Forschungsprojekten schließen, könnte die Pflanzenkohle-Depotdüngung einen wesentlichen Einfluss auf die Nahrungssicherheit und die Ökobilanz der Zukunft ausüben.
Wären diese Erfindungen von Pflanzenkohle-Produkten patentiert worden, würde das Risiko bestehen, dass entweder eine Firma den Weltmarkt dieser neuen Generation von Düngern und Futtermitteln beherrschen oder, noch schlimmer, die Entwicklung der Technologie komplett abwürgt würde, um sich weiter die Markthoheit mit konventionellen Düngern und Futtermitteln zu sichern.
Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, diese Erfindungen und Entwicklungen nicht als Patent anzumelden, sondern jeweils so schnell wie möglich zu veröffentlichen, damit niemand anderes ein Patent darauf anmelden und die Weiterentwicklung zum Nutzen aller behindern kann. Zu diesem Zweck haben wir auch das Ithaka-Journal gegründet, wo sowohl unsere als auch andere Forschungsergebnisse und Methodenentwicklung im Bereich der Terra Preta Technologie und der Pflanzenkohleprodukte veröffentlicht werden. Wir haben dies sogar soweit zum Prinzip erhoben, dass wir manchmal auch nur Ideen veröffentlichen, um sie vor der Patentanmeldung zu schützen.
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Herzlichen Dank für Ihre Unterlagen. Da ich im Garten auch mit Pflanzenkohle experimentiere würde es mir helfen, von Ihnen die Anleitung zur Versuchsanlage...
Es stimmt beides und wird in den Beiträgen verkürzt wiedergegeben. Das Gebiet liegt in einer großflächigen Übergangszone vom Regenwald zur Steppe,...
Spannendes und berührendes Projekt gleichzeitig...! Etwas verwirrend: Im Film wird gesagt, die Steppe sei natürlichen Ursprungs, der Artikel sagt,...
Hallo, ist vielleicht auch eine gute Methode, um die Größenunterschiede der verschiedenen Samen auszugleichen. Zur Zeit streue ich sie per Hand vom Schlepper...
