Pflanzenkohle in der Geflügelhaltung


von Henning Gerlach und Hans-Peter Schmidt

Die industrielle Geflügelhaltung kämpft vermehrt mit Krankheitsbelastungen des Tierbestandes, die häufig auf mikrobielle Erreger und auf Ammoniak in der Stalleinstreu zurückzuführen sind. Durch die Zugabe von hochporöser Pflanzenkohle lassen sich toxische Ammoniakbelastungen im Stall reduzieren und die Feuchtigkeit der Einstreu regulieren. Bereits nach wenigen Tagen vermindert sich der beißende Stallgeruch und Fußballenerkrankungen des Geflügels werden vorgebeugt. Wird die Pflanzenkohle bereits mit dem Futter zugeführt, können Toxine schon im Verdauungssystem abgebunden werden. Die Darmflora wird dadurch positiv aktiviert, und die Vitalität der Tiere verbessert sich rasch und merklich.

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Die industrielle Haltung von Geflügel stellt außerordentlich hohe Ansprüche an die Stall-, Stallluft- und Futterhygiene sowie an Abfall- und Fäkalhygiene. Hohe Tierdichten erhöhen den Infektionserregerdruck, da das Immunsystem gestresster Tiere geschwächt reagiert, wodurch mehr Krankheitserreger ausgeschieden werden. Auf je engerem Raum die Tiere gehalten werden, desto stärker wird das mikrobielle Milieu im Stall von Mikroben dominiert, deren Lebensgrundlagen das Tier selbst und dessen Ausscheidungen sind. So besteht eine erhebliche Gefahr der Ausbreitung von Krankheitskeimen, was durch mangelhafte Stall- und Futterhygiene noch verstärkt wird.

Wird das Nutzgeflügel daraufhin mit Antiinfektiva und Antibakteria behandelt, entsteht ein Milieu, das Erreger selektiert, die gegen die angewendeten Medikamente resistent werden. Da diese Ereignisse von der Menge der Infektionserreger (Infektionserregerdruck) abhängen, ist es umso wichtiger, das Stallmilieu rechtzeitig so zu lenken, dass der Infektionserregerdruck verringert wird.

Durch die Laufstallhaltung von Geflügel ist es in den meisten Stallsystemen unausweichlich, dass die Tiere in ständigem Kontakt mit ihren Exkrementen leben. Durch die extrem nährstoffreichen und feuchten Exkremente sind ideale Bedingungen für die Vermehrung pathogener Mikroorganismen gegeben. Zudem kommt es durch mikrobielle Zersetzung der Exkremente zu erheblichen Ammoniak-Emissionen. Das stechend riechende Gas ist für die Tiere schädigend, da es deren Schleimhäute reizt, die Lungen angreift, das Immunsystem schwächt und sich sogar im Blut anreichert. Neben der Beeinträchtigung des Tierwohls sind auch erhebliche Leistungseinbußen die Folge. Ammoniak-Emissionen belasten nicht zuletzt auch die Umwelt. Über den Stickstoff-Rückfluss durch den Regen sorgen sie für stark klimaschädliche Lachgasemissionen, für die Versauerung von Böden und für die Eutrophierung von Gewässern.

Der Einsatz von Pflanzenkohle als Futterzusatz und als Einstreu kann die geschilderten Probleme sowohl bezüglich der Tiergesundheit als auch hinsichtlich der Umweltbilanz deutlich minimieren.

 

Anwendungshinweise für den Einsatz von Pflanzenkohle in der Einstreu

Pflanzenkohle besitzt eine sehr hohe Wasserspeicherfähigkeit und kann bis zum 5fachen ihres Eigengewichtes an Wasser aufnehmen. Pflanzenkohle adsorbiert sehr effizient sowohl organische Moleküle wie Aminosäuren, Fettsäuren, Proteine und Harnstoff als auch mineralische Verbindungen wie Ammonium, Ammoniak und Nitrat. Wird die Pflanzenkohle in der Einstreu eingesetzt, bindet sie Feuchtigkeit sowie organische und mineralische Stickstoffverbindungen. Die Stickstoffadsorption und die kontinuierliche Abtrocknung der Einstreu entzieht den mikrobiellen Pathogenen die Nährstoffgrundlage und reduziert giftige Ammoniakemissionen. Bereits nach wenigen Tagen bemerkt man eine deutliche Reduktion der Geruchsbelastung im Stall.

Insbesondere dank der reduzierten Feuchtigkeitsgehalte und Ammoniakbelastung sinkt das Risiko für Fußballenkrankheiten. Bestehende Infektionen beginnen abzuheilen. Die Widerstandfähigkeit der Tiere nimmt zu, was sich positiv auf ihre Vitalität, Legeleistung und Mastendgewichte auswirkt.

Dank der hohen Adsorptionsfähigkeit der Pflanzenkohle kann der Einsatz von Kalk in der Einstreu reduziert werden, womit der pH-Wert von Einstreu und Mist gesenkt wird, was wiederum die Ammoniakemissionen verringert.

 

Fußballenerkrankung

Mastputen und Masthähnchen leiden häufig an dem nicht zuletzt auch wirtschaftlich verhängnisvollen Beinschwächesyndrom. Hierzu zählen u.a. Fußballenentzündungen, die sogenannte Fußballen-Dermatitis (Pododermatitis). Die Ursachen dieser Entzündungsreaktionen sind multifaktoriell bedingt, schwerpunktmäßig aber auf hohe Ammoniakgehalte (NH3) und zu feuchte Einstreu zurückzuführen. Hierbei sind insbesondere die Struktur und der Härtegrad der Einstreu von Belang, die beide durch den Einsatz von Pflanzenkohle verbessert werden.

Die Folgen von Fußballenerkrankungen sind Schmerzen, reduzierte Bewegungsaktivität, reduzierte Futter- und Wasseraufnahme, Wachstumsdepression, Federpicken / Kannibalismus, reduzierte Schlachtkörperqualität, gesteigerte Mortalität.

 

Anwendungsmengen und Ausbringung der Pflanzenkohle

Die Pflanzenkohle sollte, je nach Art der Einstreu, zu 5 – 10 vol% mit der üblichen Einstreu vermischt werden. Um Staubbildung zu verhindern, wird die Kohle zuvor angefeuchtet. Am besten verwendet man sie in Form von milchsaurem Pflanzenkohle-Bokashi. Bei Verwendung von Strohpellets als Einstreu sollte die Pflanzenkohle am besten schon zur Pelletierung zugegeben werden.

Wenn Silage als Einstreu verwendet wird, kann die Kohle bereits zur Silierung hinzugegeben werden. Staubbildung kann so ganz vermieden werden und der niedrige pH-Wert der Silage lässt Krankheitserreger absterben. Bei der Einmischung in die Silage wird die Kohle sehr gut gebunden und führt nicht mehr zu Abfärbungen auf den Füßen, was insbesondere in Legehennenbetrieben von Bedeutung ist, da die Kohle über die Füße auch auf die Eier abfärben kann.

 

Einsatz der Pflanzkohle im Futter

Neben dem Einsatz als Einstreuzusatz wird Pflanzenkohle und insbesondere Pflanzenkohle-Bokashi auch als Futterergänzungsmittel genutzt. Die Pflanzenkohle wirkt verdauungsfördernd, verbessert die Futtereffizienz und damit vor allem die Energieaufnahme durch die Nahrung. Giftstoffe wie Dioxine, Glyphosat, Mycotoxine, Pestizide und PAK werden effizient von der Pflanzenkohle gebunden, wodurch diese keine negativen Einflüsse auf das Verdauungssystem und die Darmflora ausüben können. Gesundheit, Aktivität und Ausgeglichenheit der Tiere werden ebenso verbessert wie die Mast- und Legeleistung. Das Infektionsrisiko für pathogene Mikroorganismen sinkt, da das Immunsystem der Tiere stabilisiert wird.

Die wirtschaftlichen Folgen von Durchfallerkrankungen beim Nutzgeflügel sind bekanntlich immens. Die Ursachen der Erkrankungen sind häufig infektiöser Natur und werden u.a. von E. coli, Clostridien, Kokzidien und Mykobakterien hervorgerufen. Von besonderer Bedeutung sind die beim Geflügel selten Erkrankungen auslösenden Salmonellen und Campylobacter-Keime, da diese zu Erkrankungen von Menschen führen können. Nichtinfektiöse Krankheitsursachen sind insbesondere schlechte Futterqualität und Biozidbelastungen des Futters, wie sie z.B. durch Sikkation des Futtergetreides mit Herbiziden oder den Import herbizidhaltigen Kraftfutters (bes. Soja) hervorgerufen werden. Folgen davon sind eine erhöhte Krankheitsanfälligkeit, Wachstumsdepressionen, Unfruchtbarkeit und Verdauungsstörungen.

Für die Stabilisierung des Darmmilieus sind zahlreiche Faktoren verantwortlich. Insbesondere geht es um die Stabilisierung der Darmbarriere und die Funktionalität der Leber. Zahlreiche Bakterien wie z. B. Laktobazillen und Enterokokken, aber auch apathogene Hefen spielen hierbei eine unverzichtbare Rolle. Durch die Verfütterung von Pflanzenkohle und Pflanzenkohle-Bokashi kann die Aktivität dieser erwünschten Mikroorganismen im Verdauungsapparat stimulieren werden. Der Vorteil der Pflanzenkohle besteht damit nicht zuletzt in ihrer Fähigkeit, insbesondere den Leber-Darm-Kreislauf zu entlasten.

Die Aufladung der Pflanzenkohle mit spezifischen Laktobazillen zur Symbioselenkung im Magen-Darm-Trakt von landwirtschaftlichen Nutztieren kann die Wirkung der Pflanzenkohle noch einmal potenzieren. Pflanzenkohle-Bokashis, die als Fertigfuttermittel auf Basis von fermentierter Pflanzenkohle, Weizenkleie und Kräutern hergestellt werden, sind wichtige Futterergänzungsmittel zum Erhalt und zur Steigerung von Leistungen in der tierischen Produktion.

Nach Untersuchungen von Van (2006) führt die Zugabe von bis zu 0,6% Pflanzenkohle im Futter zu verbessertem Wachstum bei Jungtieren von durchschnittlich 17%. Ähnliche Resultate bestätigten Kana (2010) und Ruttanvut (2009) für Enten und Masthühnchen. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen über Langzeitwirkungen gibt es bisher jedoch nicht.

Es wird empfohlen, die Pflanzenkohle zu 0,4 % – 0,6 % dem üblichen Futter zuzumischen, bei Legehennen den Futterzusatz aber aller 10 Tage für 2-3 Tage auszusetzen. Pflanzenkohle-Bokashis, wie z.B. CarbonFutter, sollte mit 2% – 3% % zum üblichen Futter zugemischt werden. Kommt die Pflanzenkohle bereits bei der Fütterung zum Einsatz, kann die Pflanzenkohlemenge in der Einstreu entsprechend verringert werden.

 

Verbesserung der Mistqualität durch Pflanzenkohle

Die erwähnten Wirkungen der Pflanzenkohle als Feuchtigkeits- und Nährstoffspeicher führen auch dazu, dass der Geflügelmist mikrobiologisch besser abgebaut wird. Die Kohlenstoff- und Stickstoffverluste werden deutlich reduziert und damit auch die Emission von Treibhausgasen. Die Düngequalität des Geflügelmistes nimmt durch die Pflanzenkohle stark zu und die Geruchsbelastungen werden merklich verringert, was das Vermarktungspotential des Geflügelmistes erhöht.

Sollte die Pflanzenkohle weder als Einstreu noch in der Fütterung eingesetzt werden, empfiehlt es sich, sie mit einem Anteil von 10 vol% auf das Kotband zu streuen.

Wird der Geflügelmist zur energetischen Verwertung in Biogasanlagen eingesetzt, führt der Zusatz von Pflanzenkohle sowohl zur Erhöhung der Methanausbeute als auch zur Verbesserung der Düngequalität der Gärreste. Geflügelmist kann auch direkt pyrolysiert werden, um Pflanzenkohle und Energie daraus zu erzeugen.

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Literaturangaben

Kana, JR, Teguia, A, Mungfu, BM, Tchoumboue, J 2010, ‘Growth performance and carcass
characteristics of broiler chickens fed diets supplemented with graded levels of charcoal from
maize cob or seed of Canarium schweinfurthii Engl’, Tropical Animal Health and Production 43(1):51–56.
Kana, JR, Teguia, A, Mungfu, BM, Tchoumboue, J 2010, ‘Growth performance and carcass
characteristics of broiler chickens fed diets supplemented with graded levels of charcoal from
maize cob or seed of Canarium schweinfurthii Engl’, Tropical Animal Health and Production 43(1): 51–56.
Van, DTT, Mui, NT & Ledin, I 2006, ‘Effect of method of processing foliage of Acacia mangium
and inclusion of bamboo charcoal in the diet on performance of growing goats’, Animal Feed
Science and Technology 130: 242–56.

Ithaka-Kommentar

Sicher, der Einsatz von Pflanzenkohle kann die katastrophale Lage in der Massentierhaltung teilweise entschärfen. Die Infektionskrankheiten werden etwas weniger, die Futteraufnahme etwas besser, die Mastgewichte steigen, die Klimagase werden weniger. Aber wollen wir wirklich dazu beitragen, dass diese ungeheuerliche Lebensverachtung der Massentierhaltung noch effizienter wird? Die Aussage, dass die Tiere dadurch weniger leiden würden, müsste als bitterer Sarkasmus gewertet werden.

Müssen wir nicht damit rechnen, dass die Eigenschaften der Pflanzenkohle gerade dazu genutzt werden, noch schlechtere, noch stärker belastete Futtermittel einzusetzen, weil die Kohle die Giftstoffe ja fixiert? So werden die Futtermittelhersteller die Pflanzenkohle gewiss bald direkt in ihre Pellets mischen, wodurch Dioxine und PAK mit der traditionellen Analytik kaum noch gemessen werden können. Wird nicht das bessere Stallmilieu durch die Pflanzenkohle in der Einstreu dazu genutzt werden, die Tierdichte noch weiter zu erhöhen und die Ställe noch größer zu bauen?

In den Körnerpellets, mit denen die Hühner gefüttert werden, darf der Glyphosatgehalt (RoundUp-Herbizid) um 200mal höher sein als in anderen Nahrungsmitteln (siehe hier). Ausgeschieden wird das Herbizid nicht nur über den Kot, sondern vor allem über die Eier, von denen die hochgezüchteten Hennen jeden Tag eines legen. Die üblichen Analysemethoden für den Nachweis von Herbiziden in Lebensmitteln funktioniert jedoch nur in eiweißarmen Nahrungsmitteln. Es lässt sich also in den Eiern nicht einmal die Größenordnung der Herbizidbelastung abschätzen…

Dürfen wir als Ökologen und Tierärzte also Lösungen propagieren, die die Fortdauer dieses Tierhaltungssystems verlängern, auch wenn die ökologischen Schäden mittelfristig gemindert werden? Können wir uns damit herausreden, dass Massentierhaltung ein gesellschaftliches Problem ist, das nur gesellschaftlich gelöst werden kann? Ich weiß es wirklich nicht und werde auch keine Antwort darauf finden. Ich kann nur versuchen, die Informationen möglichst vollständig und von verschiedenen Blickpunkten aus zu veröffentlichen.

Eines aber weiß ich: Gesunde Hühner, die freien Auslauf auf grüner Wiese und unbelastetes Futter haben, brauchen Pflanzenkohle nur als Heilmittel in Ausnahmefällen. All die Krankheiten, von denen wir im Artikel schreiben, würden sich mit einem Weidesystem, wie es der folgende Film zeigt, auch ohne Kohle erledigen. Müsste der erste Schritt aus dem oben geschilderten Dilemma nicht der sein, lieber Eier von Hühnern zu essen, die täglich im Gras laufen dürfen?”
.

Und auf dem Kotband des Hühnermobils macht die Pflanzenkohle zur Aufwertung der Düngeeigenschaften des Mistes dann auch im Gesamtsystem Sinn. Erfahrungen mit vollmobilen Hühnerställen. Wenn man an solchen innovativen Modellen und Ideen noch weiterüberlegt, öffnen sich rasch ungeahnte Möglichkeiten wie z.B. eine Kombination von Gemüsebau, Obstbau und Weinbau mit Geflügelhaltung, die zusätzlich mit Gänsen und Schafen oder Ziegen und sonstigen Arten einer Mischtierzucht kombinieren wird, so dass sich die Tiere gegenseitig schützen, was gerade bei freilaufenden Weidehühnern angesichts von Fuchs und Habicht von großer Bedeutung ist.

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7 Antworten zu “Pflanzenkohle in der Geflügelhaltung””

  1. Jochen Binikowski
    Titel:

    Ich habe den Artikel im Landtreff-Forum zur Diskussion gestellt und es sind einige interessante Kommentare geschrieben worden:

    http://www.landtreff.de/interessanter-artikel-uber-verbesserung-der-tiergesundheit-t69341.html

  2. Jorge
    Titel:

    Der Ithaka-Kommentar trifft zwar den Nagel auf den Kopf. Solange aber die Verbraucher Junk-Food einkaufen nur mit Blick auf den billigen Preis, wird sich an diesen himmelschreienden Produktionsmethoden leider wenig ändern.

  3. hps
    Titel:

    Ich habe noch eine Frage zur Bindekraft der Kohle, für Toxine und Nährstoffe. Gibt es darüber Untersuchungen? Schwindet die Bindekraft während der Lagerung durch Oxidation?

    Durch Oxidation der Kohle nimmt deren KAK zu und damit auch die Bindekraft. Zur Bindekraft der Kohle gibt es bereits zahlreiche fundierte Untersuchungen.

    Wie lange dauert dieser Vorgang? In wie weit ist die Struktur der Kohle wichtig?

    Die Struktur ist entscheidend, wobei die höchsten Bindungskräfte bei höheren Pyrolysetemperaturen (900°C) entstehen, jedoch ist das für den Boden nicht unbedingt erwünscht, da dann auch die Pflanzenverfügbarkeit der Nährstoffe und damit auch die biologische Einbindung in die Bodenmatrix sinkt. Hier muss man einfach einen Kompromiss suchen.

    Es gibt ja z.B. Vergaserkoks, der staubfein ist. Hat ein solcher Koks noch ein großes Porenvolumen mit ähnlichen Eigenschaften wie Meilerkohle? Würde das Besprühen mit antioxidativ wirkende Substanzen (EM, Kanne, Sauerkrautsaft, AM+, etc.) Abhilfe schaffen können? Gibt es da Erfahrungen?

    Holzvergaserkohle ist in der Regel zu stark mit PAK belastet, um in den Boden eingebracht werden zu dürfen. Die Aromatizität ist relativ hoch und damit auch die Bindungskraft, aber die Oberflächen sind geringer und aufgrund der hohen Pyrolysetemperaturen auch die biologische Einbindungskapazität. EM usw. hilft da dann auch nicht mehr viel. Allgemein lässt sich aber sagen, dass die Fixationsleistung bei niedrigen pH-Werte, wie sie durch EM erreicht werden, verbessert wird.

  4. Iris
    Titel:

    Ich bin sehr froh, dass ihr den Film zum Hühnermobil angehängt habt. Es ist wirklich eine gute und sinnvolle Alternative zur Massentierhaltung.
    Kostet den Verbraucher nur wenige Euros pro Jahr mehr für die Eier (ca 10,- €). So können die Hühner mit täglichem Auslauf artgerecht und umweltfreundlich gehalten werden. Das ermöglicht auch einen guten Einkommensbeitrag für bäuerliche Betriebe und stärkt diese, nachhaltig erhalten zu bleiben und die Lebensmittel zu erzeugen, die gut zum Leben sind. Für alle.

  5. Charmaster Dolph Cooke
    Titel:

    Great and usefull article. I am emailing this to my 6 friends who have huge chicken business in Australia. This is easy to read and I love that you included easy to follow instruction.
    This is worth a lot thankyou for sharing
    Charmaster Dolph Cooke

  6. Wilson Vasquez
    Titel: Agronomy Professor

    Dear Ithaks members.
    This article is very, very important for Animal health and animal feet, is a new form for the poultry company.
    I live in amazon of peruvian and I work with Biochar since 2007. I want more information about animal feet/biochar.

    Thank
    Wilson Vasquez

  7. Thom Sørensen
    Titel:

    In reference to the commentary by Ithaca:

    I agree that if biochar can be seen to somewhat remedy a bad situation in terms of using low grade feed or more densely populating an already crowded growing chamber or, as you say; “the use of biochar can partially mitigate the catastrophic situation in mass animal husbandry” then it has not only the potential but even the likelihood of being abused.

    Having said that, the facts are that anything that can be used to make the “product’s” life better and healthier for whatever lifetime it has available, is a positive reaction for all, the creature, the producer and the consumer.

    The aspect of biochar being used to mitigate many of the environmental impacts of raw or improperly composted litter is also an additional positive.

    It might not be a “totally humane” answer but animal production and consumption is not actually an industry that lends itself to “totally humane” realities. I think that we want to focus mainly on the benefits possibly derived and leave the abuse question to those who will abuse anything regardless of its inherent or potential goodness.

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