(Deutsch) Pflanzenkohle in der Rinderhaltung


par Achim Gerlach and Hans-Peter Schmidt

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17 Le Responses pour “(Deutsch) Pflanzenkohle in der Rinderhaltung””

  1. Wald4tler
    Titre:

    Ich versteh die Welt nicht mehr!
    Bin Biobauer in Österreich,und habe schon vor Wochen bei meiner Biokontrollstelle um die Genehmigung mit Pflanzenkohle
    von der Firma Sonnenerde zur Gülle und Stallmistaufbereitung Angesucht.
    Heute kam die enttäuschende Nachricht dass „Pflanzenkohle“ im Bio-Landbau nicht eingesetzt werden darf, weder direkt im Stall, noch auf Bio-Flächen. Und das ohne Begründung!
    Also lassen wir die Gülle und den Stallmist weiterhin stinken, das Nitrat in das Grundwasser, und das Co² in die Luft!
    Den die Bürokratie will es so.
    Oder können sie mir einen vernünftigen Grund gegen den Einsatz von Pflanzenkohle nennen.

  2. hps
    Titre:

    … es ist tatsächlich eine Schande, wie die Bio-Gesetzesmacher die innovativen Bauern wieder und wieder mit büroktratischen Ausflüchten im Regen stehen lassen. Pflanzenkohle ist in Deutschland und Frankreich in der biologischen Landwirtschaft zugelassen, in der Schweiz mit Sondergenehmigung auch.
    Für eine rasche Lösung kann ich Ihnen nur empfehlen, sich die Pflanzenkohle von Ihrem Tierarzt für die Fütterung verschreiben zu lassen, da kann auch die Bioverordnung nichts einwenden. Durch den Tiermagen kommt die Kohle in die Einstreu und in die Gülle und hervorragend aufgeladen schließlich in den Boden. In der Fütterung hat die Pflanzenkohle ohnehin ihre größte, sichtbare Wirkung, weshalb derzeit ja auch über 90% der zertifizierten Pflanzenkohle in die Fütterung und Silage geht.

  3. Wald4tler
    Titre:

    Die Pflanzenkohle bei der Fütterung einzusetzen bringt sicher die beste Aufladung. Da die Pflanzenkohle nicht unter den Heilmitteln gelistet, und im Gremium der Kotrollstelle als sehr Bedenklich eingestuft wurde, meine Rinder aber sehr gesund sind und auch so aussehen müsste ich meinen korrekt arbeitenden Tierarzt schon sehr Nötigen. Ich werde ihn aber trotzdem fragen vielleicht weiß er eine Lösung.

  4. hps
    Titre:

    Pflanzenkohle ist nach EU-Recht als Futterergänzungsmittel zugelassen und sollte in jeder Hausapotheke eines Tierarztes sein. Jedenfalls gehört es zu den ältesten Heilmitteln der Tiermedizin und muss definitiv auch in Österreich als Heilmittel gelistet sein (evtl. als Holzkohle oder Aktivkohle). Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass die Pflanzenkohle zertifiziert ist, gerade in der Fütterung müssen die Qualitätskriterien unbedingt eingehalten werden.

  5. G. Rudolph
    Titre: Botschafterin für Humusaufbau

    Es ist sehr zu begrüßen, das besonders Wert auf zertifizierte Pflanzenkohle gelegt wird. Wenn sie aber dazu « mißbraucht » wird, um die in der Landwirtschaft erzeugten Toxine in der Pflanzenkohle zu speichern und um damit einfach so weiter machen zu können wie bisher, halte ich dies für äußerst unklug.
    Viel wichtiger ist es für die Landwirtschaft die gleichen Vorsichtsmaßnahmen gegenüber Glysophat und Co. walten zu lassen, wie es derzeit mit der Pflanzenkohle geschieht.
    Mein Vorschlag: 1. So wenig Gifte wie möglich erzeugen und 2. Gifte nicht in der Pflanzenkohle zu speichern, sondern vorher zu recyceln. Dies geht ganz einfach mit den Effektiven Mikroorganismen, kurz EM (Entwickler Prof. Terua Higa) Zu beachten ist dabei, dass wir einen Unterschied bei der Anwendung machen müssen: für Tier/Mensch oder für den Boden.
    Ich möchte besonders betonen, dass ich keine finanziellen Interessen habe dies zu schreiben. Ich bin Botschafterin für Humusaufbau und freue mich auf Ihre Resonanz.

  6. Jochen Binikowski
    Titre:

    Das hört sich spannend an. Können Sie einen Betrieb nennen der das seit längerem wirtschaftlich erfolgreich praktiziert? Mit Betrieb meine ich einen Vollerwerbs – Bauernhof mit mehr als 30 Hektar der nur die üblichen Beihilfen erhält, also unter Marktbedingungen produzieren muß.

    Bislang bin ich davon ausgegangen dass die Bauern viel Geld für Herbizide ausgeben um auf wirtschaftlich vertretbare Hektarerträge zu kommen und nicht um mutwillig ihre Böden zu ruinieren nur weil Monsanto & Co. das so wollen. Ich bin mir sicher dass die allermeisten Bauern sofort auf Herbizide, PSM usw. verzichten wenn es eine gangbare Alternative gibt.

  7. G. Rudolph
    Titre:

    Die Natur kennt das Kreislaufprinzip. Es gibt keinen Abfall. Bakterien, also Mikroben, spielen dabei die ausschlaggebende Rolle. Die großartige Leistung Prof. Higa’s war unter anderem, in 10-jähriger Forschungsarbeit herauszufinden, dass Mikroben zu 90% Opportunisten sind. Wenn also die restlichen 10 % zu etwas mehr als 5 % ein aufbauendes Millieu produzieren, kann ich als Nutzer das Millieu lenken. (Louis Pasteur, sein Schüler Bernard oder auch Pettenkoffer: das Millieu entscheidet.)
    Im Stall entstehen Methan, Lachgas und Ammoniak. Die beiden ersten Gase sind für das Klima weitaus gefährlicher als CO2. Diese Gase besitzen ein 25-bzw. 300 mal größeres Erwärmungspotential als CO2. (Artikel unter http://www.uni-giessen.de/cms/ukl)
    Der Einsatz von EM (Effektiven Mikroorganismen) im Stall (Vernebelung und/oder Ausspritzung), bei der Silage und in der Gülle ist a)preiswert und b)wirkungsvoll. Oben genannte Gase werden durch EM-Einsatz deutlich reduziert. Die Tiere leiden nicht mehr unter einer mit Gas geschwängerten Luft, ebenso kann der Landwirt in einer gesünderen Umgebung seine Arbeit verrichten. Das Futter/Silage wird besser aufgenommen, die Tiere fressen mehr. Der Gülle und dem Mist kann jetzt neben EM auch Urgesteinsmehl zugefügt werden. Die EM-Mikroben schließen es besser auf, was dann den Pflanzen später zugute kommt. Und jetzt ist es auch sinnvoll Pflanzenkohle beizugeben, weil sie durch ihre große Oberfläche einen Nährstoffspeicher darstellt und ein Habitat für die Mikroorganismen ist. Wenn ich so verfahre, kann ich auch auf dem Acker wieder Humus aufbauen. Europas Äcker sind ja faktisch Wüsten, wie der Film: „Humus, die vergessene Klimachance“ aussagt.

  8. Jochen Binikowski
    Titre:

    Bei dieser Diskussion darf man nicht die Tatsache ignorieren, dass die Landwirtschaft 7 Milliarden Menschen ernähren muß, und es sich um einen Markt mit Milliarden Dollar Tagesumsätzen mit entsprechender Konkurrenzsituation handelt. Es gibt viele Bio-Methoden, die sicherlich besser für die Umwelt und die Menschen sind. Nur werden die sich nicht im großem Stil durchsetzen, wenn sie zu teuer bzw. unwirtschaftlich sind oder zu geringe Mengen produzieren.

    Aus Gesprächen mit beteiligten Wissenschaftlern habe ich erfahren, dass die großen Saatgutkonzerne ihre neuen Sorten sehr wohl auch in Bezug auf Bio-Anbau testen. So ist es z.B. möglich, Höchsterträge mit F1-GVO Sorten ohne Mineraldünger zu erzielen. Das Problem sind dann aber die enormen Mengen organischen Düngers, die benötigt werden und das für die Pflanzenverfügbarkeit richtige Timing und die Dosierung. Das bedeutet oftmals höhere Kosten bei größerem Ernterisiko. Davor scheuen sich natürlich die Landwirte und wenden lieber bewährte Techniken an.

    Es bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass endlich Bio-Methoden entwickelt werden, die hohe Erträge bei größtmöglicher Erntesicherheit bringen. Das wird sich dann von alleine durchsetzen, wenn es für die profitabler ist. Vermutlich werden derartige Lösungen in Kombinationen von Konvi- und Bio Techniken liegen. Da sind dann mit religiösem Eifer ausgetragene Grundsatzdiskussionen eher kontraproduktiv.

  9. hps
    Titre:

    Biologisch lässt sich die Welt ernähren, aber nicht bioideologisch, da stimme ich ganz zu. Da muss Bio noch über einige Schatten springen. Organische Dünger sind genug da, dafür müssten die Biomassen nur besser recyclt werden, was allerdings teurer ist, als Stickstoff quasi als Abfallprodukt der Erdölraffinierie zu gewinnen und Phostphate aus den Bergwerken der Dritten Welt abzubauen. Auch lassen sich organische Depot-Volldünger (auf Basis von Pflanzenkohle), schnell lösliche Einzeldünger und auch oraganische Blattdünger aus Biomassereststoffen herstellen, aber es braucht dafür jeweils einen zusätzlichen Prozessschritt, der diese Dünger teurer macht. Das wird sich erst lohnen, wenn Phosphat knapp genug wird. Mineralischer Stickstoff hingegen wird erst dann teurer, wenn die Umweltfolgekosten als Düngersteuer aufgeschlagen werden, erst dann werden organische N-Dünger auch für die industrielle Landwirtschaft interessant.

  10. Jochen Binikowski
    Titre:

    Hallo Hans Peter, wir sind da einer Meinung. Vieleicht wäre es eine gute Sache, wenn Du einmal einen Artikel zum Thema Landwirtschaft und Ideologie schreiben würdest. Bei Gesprächen mit Bio-Verfechtern habe ich oft festgestellt, dass es an Wissen über die Gesamtzusammenhänge mangelt.

    Das Problem sind m.M. nach die von Demeter&Co. festgelegten Bio-Kriterien, die dann als alleinige Wahrheit mit religiösem Eifer propagiert werden und am Ende zu kontraproduktivem Selbstzweck verkommen. Viele dieser Kriterien haben keinen wirklichen Nutzen, sondern sorgen nur für eine drastische Verteuerung.

    Da werden z.B. « Bio »-Futtermittel aus China importiert, Bio-Schweine müssen auf speziellen LKWs transportiert und in separaten Schlachthäusern geschlachtet und verarbeitet werden, dazu noch ein separater Vertrieb. Eine kostspielige Parallel-Infrastruktur für 0,5% Marktanteil führt nun mal zu 3-fach höheren Preisen im Supermarkt. Die echten Vorteile für Tierwohl und Fleischqualität wie größerer Auslauf, frische Luft, Grünfutter usw. verursachen hingegen nur relativ geringe Mehrkosten.

  11. Pravinchandra Chaturlal Patel
    Titre: which type of feed-stock material used for feeding the biochar to the animal

    Biochar prepared from different feed-stocks and its quality depend upon biomass material of feed-stock.I have used corn stover biochar for increasing the growth and dry matter of corn crop.Now, I came to know that biochar can be used for feeding to the cattle and some research worker have got excellent results.Here, my question will be which feed-stock materials are better for preparation of biochar and that biochar feed to the cattle and showing promising results to the cattle. More research have been carried out in UK, so please let me supply the full research paper in my E-mail ID :pcpatel_2011@yahoo.in Thanks, Pravin

  12. Michael S. Brown
    Titre:

    Dear Doctors Gerlach and Schmidt,

    My name is Michael Brown and I am the Communications Director for Waste To Energy Solutions (WESI).

    We at WESI produce an Economical, High Porosity, USDA-certified organic
    carbon product sold for blending with contaminated soils, digestate, compost and/or bio solids to bind up Odor, Heavy Metals and persistent
    Pharmaceuticals.

    We congratulate you on being out in front on the many uses for Biochar within the commercial agricultral community. We have learned very much from these agricultural studies done by your ITHAKA Group.

    In particular, we were greatly informed by your recent study, The Use of Biochar in Cattle Farming, where, as you know, in the initial paragraph, you state that:

    90% of the biochar produced in Europe is used in livestock farming. Whether mixed with feed, added to litter or used in the treatment of slurry, the positive effect of biochar very quickly becomes apparent. The health – and consequently the well-being – of the livestock improve within just a short space of time. As regards nasty smells and nutrient losses, the use of biochar could even herald a new age of livestock farming, closing agricultural cycles of organic matter.

    Among other things, we find that 90% figure intensely interesting.

    We at WESI are the largest supplier of Biochar in the United States. We have monthly sales by the truckloads to Mirimichi Green Express, Bison Soils, Home Depot and Regenerative Property Solutions, plus numerous other soil and garden supply stores. These customers are obviously very interested in soil enhancement and moisture and nutrient retention.

    As mentioned above, our char is USDA-certified Organic and Bio-preferred for U.S. government purchasing agents and/or contractors for landscaping in such projects as municipal parks and roadway verges, tree planting, etc. We are just getting started with remediation projects such as landfills, coal ash ponds, wastewater treatment and algae blooms.

    We have several active tests going on at present dealing with nutrient and pollution run off, hydro-carbon pollution, as well as poultry and animal feed lot contamination. The Smart Group of South Carolina are and have been our primary research environmental scientists on these.

    We are extremely interested in becoming involved with the use of Biochar in animal feed and litter. This interest has been piqued to near fever pitch by your excellent ITHAKA articles and studies and we are anxious to learn more. We wait with bated breath for your next posting.

    In the interim, we would like to give you the opportunity to compare our Biochar with yours and vice-versa. We are marketing our product commercially under labels mentioned above, photographs of which we may also send you.

    Again, I thank you for your generosity in sharing your important work with the World. It has proven to be an enormous aid to us.

    I look quite forward to hearing back from you. Until such time, I remain,

    Yours,

    Michael S. Brown

    http://www.WESIOnline.com

  13. Helge
    Titre: Lobbybremser

    Es ist schon ein sehr trauriges, nein – erschütterndes Bild, welches sich hier abzeichnet. Es wiederspricht jeglicher Logik, Ideen und Produkte, welche die Umwelt schonen und nachhaltig im Kreislauf der Natur stehen, so vehement zu blockieren.
    Solange irgendwie Geld gemacht werden kann, werden Lobbygruppen auf Landesebene/EU-Ebene immer wieder Wege finden, die Interessen Ihrer Auftraggeber durchzusetzen. Der Irrsinn mit den Monsanto-Produkten ist da ja nur die Spitze des Eisbergs.

    Der gesunde Menschenverstand sollte eigentlich in eine andere – ökologisch nachhaltige Richtung denken.

  14. Barry Thompson
    Titre: Commercial Consultant

    To whom it may concern

    We are a producer of biochar and activated carbons. The biochar (and carbon) market is in its infancy in terms of agriculture and animal feed in South Africa. Our biochar/carbon is of a very good quality and we are seeking as much literary evidence of the use of biochar as well as links to markets in Europe. Ikatha is really helping with literature, we would appreciate all we can get and any potential links in Europe to whom we can send samples.

  15. Stadlbauer
    Titre:

    Hallo,

    Wir sind ein Stiermastbetrieb und haben schon lange Probleme mit Durchfall bei den Kälbern und Schaumgärung in
    der Rindergülle,wir suchen nach Lösungen und über das Internet sind wir auf Pflanzenkohle gestoßen.
    1.Gibt es Unterschiede (in der Wirksamkeit)von Pflanzenkohlen in der Herstellung z.Bspl.zwischen « Kon Tiki »und zB.großen PyrolyseAnlagen,und gibt es Unterschiede
    vom Ausgangsmaterial z.Bspl.Getreidespelzen und Hackschnitzel (evtl.gemahlen)
    2.Wie sehr soll man den Einsatz von Pflanzenkohle (Frage Einsatzmenge) in der Silage(bei uns Maissilage) beim Silieren in Betracht Ziehen (es kommen ja teilweise immer die Empfehlungen Pflanzenkohle z.Bspl 10 Tage und 5 Tage aussetzen),sollte man einen kombinierten Einsatz (Silage und Kraftfutter)anstreben, währen Dankbar über einen Kontakt
    zum Milchbetrieb in der Lausanne, PS.: einen Einsatz von EM
    ohne Pflanzenkohle haben wir hinter uns mit sehr sehr spärlichem Erfolg.
    3.Welche Aufwandmengen 100 bis 400g pro Kuh/Stier pro Tag?

    Wir freuen uns sehr wenn wir praktische Ratschläge bekommen würden.

    Mit freundlichen Grüßen, die Raschi´s

  16. hps
    Titre:

    zu 1) Die Kon-Tiki Pflanzenkohle hat sich bisher in allen Analysen als qualitativ hochwertig erwiesen und bisher stets EBC-Qualität erreicht. Sofern auf sauberes Ausgangsmaterial geachtet wird und die Kohle im Kon-Tiki von unten mit Wasser gelöscht wird, kann sie bedenkenlos im Stall eingesetzt werden. Um auch in der Fütterung eingesetzt zu werden, sollte möglichst nur Holz für die Kohleherstellung verwendet werden. Bei Verwendung von Industriekohle sollte unbedingt auf das EBC-Futter oder mindestens EBC-premium geachtet werden. Pflanzenkohle ohne Zertifikat ist ein Risiko und sollte nicht in die Nähe von Tieren gelangen.
    zu 2) Es gibt einige Betriebe, die sehr gute Erfahrungen bei der Zugabe von 1% (Volumen) zur Sillage haben, aber es gibt bisher noch keine wissenschaftlich abgesicherten Studien, die Silage mit und ohne Pflanzenkohle in der Fütterung untersucht haben. Um erste Erfahrungen zu sammeln und die Reaktion Ihrer Tiere auf die Zufütterung mit Pflanzenkohle zu sammeln, würde ich empfehlen, die Pflanzenkohle zunächst unter das Kraftfutter zu mischen; die Ko-Silierung kann dann in einer zweiten Stufe erfolgen. Die Empfehlung, die Fütterung von Pflanzenkohle aller 10 Tage auszusetzen, haben wir in der Anfangszeit ausgesprochen, als wir nicht über genügend Erfahrungen und Resultate verfügten, um mit Sicherheit jedwede negative Auswirkung auf die Tiere ausschließen zu können. Wenn die Tierhalter allerdings den Erfolg der Zufütterung mit Pflanzenkohle sehen, füttern sie diese in der Regel ohne Unterbrechung regelmässig weiter. An die 10 Tage hält sich meines Wissens niemand mehr.
    zu 3) Tägliche Aufwandmengen von 100 g pro Kuh/Stier sind im Allgemeinen ausreichend. Zu therapeutischen Zwecken (als Durchfallbehandlung) kann für einige Tage die Menge auf 400 – 500 g pro Tag erhöht werden, sobald die Symptome abgeklungen sind, sollte die Dosis aber wieder herabgesetzt werden. Es gibt Betriebe, die dauerhaft täglich über 200g Pflanzenkohle füttern, aber 100 g sollten eigentlich genügen.

    Auch wenn Sie bisher offenbar noch keine guten Erfolge mit dem Einsatz von EM hatten, so ist die Kombination von Pflanzenkohle und EM bzw. anderen Laktofermenten zu empfehlen. Reichhaltige Erfahrung und gute Beratung für die Kombination von Kohle und Fermenten hat in Deutschland http://www.em-chiemgau.de und in der Schweiz: http://www.em-schweiz.ch. Sie können Ihnen sicher auch eine Liste von Betrieben zum Erfahrungsaustausch übermitteln.
    Mit freundlichen Grüssen, hp schmidt

  17. Jim Brown
    Titre:

    Michael

    since you started this.
    I am curious as to the carbon content and surface area of your USDA-certified organic carbon product. We have 80% plus carbon and over 400 sq. meters per gram. We are International Bio-char Initiative and California Department of Food and Agriculture certified. About volume; we produce a ton per hour 24-7.
    jimb@karrgroupco.com

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