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	<title>Kommentare zu: Schmetterlinge &#8211; Ökologische Wahrsager im Weinberg</title>
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	<link>http://www.ithaka-journal.net/schmetterlinge-okologische-wahrsager-im-weinberg</link>
	<description>Journal für Terroirwein, Biodiversität und Klimafarming</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 15:49:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: cln</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/schmetterlinge-okologische-wahrsager-im-weinberg/comment-page-1#comment-5158</link>
		<dc:creator>cln</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 07:51:22 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Heer
Vielen Dank für Ihre anregende Frage.
Der Ausdruck &quot;Täuschungskünstler&quot; bezieht sich bei den Tagfaltern auf zwei weit verbreitete Phänomene: bei zahlreichen Arten sind zur Abschreckung von Fressfeinden - vor allem Vögeln - leuchtende Farbmuster und oft auch falsche Augen vornehmlich auf der Flügeloberseite ausgebildet worden. Diese bunten Schreckfärbungen stehen im Gegensatz zur unscheinbar braun, grau oder grün gefärbten Flügelunterseite (Imitation von lebenden Blättern, Rinde oder Laub), welche den Falter bei geschlossenen Flügeln in Ruhestellung in geeigneter Umgebung perfekt mit dem Untergrund verschmelzen lassen. Sollte solch ein getarntes Individuum trotzdem von einem Räuber aufgespürt werden, blitzen beim Öffnen der Flügel während des Abflugs die kontrastreich gefärbten Flügeloberseiten und falschen Augen auf und irritieren so den Verfolger. Man kann also tatsächlich von Täuschung sprechen, wobei diese aber im Gegensatz zu Täuschungsmanövern beim Menschen keine bewussten Aktionen sind, sondern durch Selektion vererbte Merkmale und angeborene, instinktive Verhaltensweisen, was ihre Kritik bezüglich Anthropozentrik (Menschbezogenheit) durchaus rechtfertigt.
Liebe Grüsse aus dem Institut, Claudio Niggli</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Heer<br />
Vielen Dank für Ihre anregende Frage.<br />
Der Ausdruck &#8220;Täuschungskünstler&#8221; bezieht sich bei den Tagfaltern auf zwei weit verbreitete Phänomene: bei zahlreichen Arten sind zur Abschreckung von Fressfeinden &#8211; vor allem Vögeln &#8211; leuchtende Farbmuster und oft auch falsche Augen vornehmlich auf der Flügeloberseite ausgebildet worden. Diese bunten Schreckfärbungen stehen im Gegensatz zur unscheinbar braun, grau oder grün gefärbten Flügelunterseite (Imitation von lebenden Blättern, Rinde oder Laub), welche den Falter bei geschlossenen Flügeln in Ruhestellung in geeigneter Umgebung perfekt mit dem Untergrund verschmelzen lassen. Sollte solch ein getarntes Individuum trotzdem von einem Räuber aufgespürt werden, blitzen beim Öffnen der Flügel während des Abflugs die kontrastreich gefärbten Flügeloberseiten und falschen Augen auf und irritieren so den Verfolger. Man kann also tatsächlich von Täuschung sprechen, wobei diese aber im Gegensatz zu Täuschungsmanövern beim Menschen keine bewussten Aktionen sind, sondern durch Selektion vererbte Merkmale und angeborene, instinktive Verhaltensweisen, was ihre Kritik bezüglich Anthropozentrik (Menschbezogenheit) durchaus rechtfertigt.<br />
Liebe Grüsse aus dem Institut, Claudio Niggli</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Beat Antoine Heer</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/schmetterlinge-okologische-wahrsager-im-weinberg/comment-page-1#comment-5157</link>
		<dc:creator>Beat Antoine Heer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 22:16:10 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Schmidt
Ich bin sehr erstaunt, was in den 5 Jahren seit der Umstellung alles möglich wurde und staune ob dem Biodiversitätsquantensprung. Gratulation! das einzige, was mich etwas irritiert hat an Ihrem Beitrag ist der Ausdruck &quot;Schmetterlinge ... grösste Täuschungskünstler&quot;. Dieser Ausdruck ist nirgendswo erläutert, offenbar für sie selbstsprechend, aber er scheint mir zu antropozentrisch in der Deutung eines (welches?) Phänomens der Schmetterlinge. Ich bin der Meinung, dass Schmetterlinge mit ihrem Farbenspiel eher den allgemeinen Farbeindruck ihres Lebensraumes unterstützen, spiegeln. Ihre Farbvielfalt (Artenzahl) ist doch wohl eher einhergehend mit der Arten- und Farbenvielfalt der Pflanzen eines Ortes.
Freundliche Biodiverstätsgrüsse
Beat Antoine Heer, Cham</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Schmidt<br />
Ich bin sehr erstaunt, was in den 5 Jahren seit der Umstellung alles möglich wurde und staune ob dem Biodiversitätsquantensprung. Gratulation! das einzige, was mich etwas irritiert hat an Ihrem Beitrag ist der Ausdruck &#8220;Schmetterlinge &#8230; grösste Täuschungskünstler&#8221;. Dieser Ausdruck ist nirgendswo erläutert, offenbar für sie selbstsprechend, aber er scheint mir zu antropozentrisch in der Deutung eines (welches?) Phänomens der Schmetterlinge. Ich bin der Meinung, dass Schmetterlinge mit ihrem Farbenspiel eher den allgemeinen Farbeindruck ihres Lebensraumes unterstützen, spiegeln. Ihre Farbvielfalt (Artenzahl) ist doch wohl eher einhergehend mit der Arten- und Farbenvielfalt der Pflanzen eines Ortes.<br />
Freundliche Biodiverstätsgrüsse<br />
Beat Antoine Heer, Cham</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans-Martin Ulmer</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/schmetterlinge-okologische-wahrsager-im-weinberg/comment-page-1#comment-5155</link>
		<dc:creator>Hans-Martin Ulmer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 16:33:09 +0000</pubDate>
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		<description>Zum Problem der CHEMIKALIEN-Rückstände nach der Umstellung auf Bioanbau:

Ich meine, daß man da nicht allzu große Anforderungen für die Zertifizierung stellen darf, weil es ja - solange keine gesundheitliche Gefährdung zu erwarten ist - vor allem darum geht, 

- erstens den weiteren Eintrag von Chemie und ihre weitere Anreicherung in der Natur zu verhindern, und

- zweitens die Nivellierung und Gleichschaltung der Lebensmittelproduktion zu immer geschmacks-ärmeren und langweiligen Produkten aufzuhalten

- drittens die faszinierende Artenvielfalt und Schönheit einer gesunden Natur zu erhalten

Da erzähle ich nichts Neues. 

Worauf es mir ankommt ist es mitzuteilen, daß es in der (Umwelt-)Medizin nur wenig gesicherte Erkenntnisse zur tatsächlichen Schadwirkung von Chemikalien gibt, weil man die Wirkung eines Schadstoffs in der Realität nicht isolieren kann und die Wechselwirkungen verschiedener Chemikalien viel zu komplex sind, um diese wirklich - mit Ausnahmen - verstehen zu können.

Was man in der Allergologie inzwischen sicher weiß ist, daß Chemikalien zu einer erheblichen Verstärkung von Allergien führen können. Ich selbst kann feststellen, daß meine Obst-Allergie durch die von mir selbst gezogenen (&quot;Bio&quot;-)Apfelbäume nicht provoziert wird, aber durch die meisten Produkte des &quot;normalen&quot; Lebensmittelhandels.

Trotz der ganzen Chemie - das muß man sich vor Augen halten - werden wir immer älter! 

Der Mensch kann offensichtlich sehr viel Chemie tolerieren, wobei die &quot;Arten-Vielfalt&quot; der Menschen aber dafür sorgt, daß eine Minderheit von Individuen sehr viel empfindlicher reagiert - und deshalb kann nur das Prinzip &quot;So wenig Chemie wie möglich&quot; gelten, wie es ja von Delinat und anderen praktiziert wird.

Um zum Ausgangspunkt der Zertifizierung zurückzukommen: 

Man sollte bekanntermaßen problematische Schwermetall- und Chemikalienbelastungen überprüfen, um gesundheitliche Gefährdungen auszuschließen, aber in diesem Punkt KEINE höheren Anforderungen als beim konventionellen Weinbau stellen, denn das würde die Winzer, die umstellen, &quot;bestrafen&quot; und dadurch die gewünschte Entwicklung behindern.

Ich freue mich auf kritische und andere Reaktionen!

Dr.med. Hans-Martin Ulmer/Villingen/Baden/Deutschland</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Problem der CHEMIKALIEN-Rückstände nach der Umstellung auf Bioanbau:</p>
<p>Ich meine, daß man da nicht allzu große Anforderungen für die Zertifizierung stellen darf, weil es ja &#8211; solange keine gesundheitliche Gefährdung zu erwarten ist &#8211; vor allem darum geht, </p>
<p>- erstens den weiteren Eintrag von Chemie und ihre weitere Anreicherung in der Natur zu verhindern, und</p>
<p>- zweitens die Nivellierung und Gleichschaltung der Lebensmittelproduktion zu immer geschmacks-ärmeren und langweiligen Produkten aufzuhalten</p>
<p>- drittens die faszinierende Artenvielfalt und Schönheit einer gesunden Natur zu erhalten</p>
<p>Da erzähle ich nichts Neues. </p>
<p>Worauf es mir ankommt ist es mitzuteilen, daß es in der (Umwelt-)Medizin nur wenig gesicherte Erkenntnisse zur tatsächlichen Schadwirkung von Chemikalien gibt, weil man die Wirkung eines Schadstoffs in der Realität nicht isolieren kann und die Wechselwirkungen verschiedener Chemikalien viel zu komplex sind, um diese wirklich &#8211; mit Ausnahmen &#8211; verstehen zu können.</p>
<p>Was man in der Allergologie inzwischen sicher weiß ist, daß Chemikalien zu einer erheblichen Verstärkung von Allergien führen können. Ich selbst kann feststellen, daß meine Obst-Allergie durch die von mir selbst gezogenen (&#8220;Bio&#8221;-)Apfelbäume nicht provoziert wird, aber durch die meisten Produkte des &#8220;normalen&#8221; Lebensmittelhandels.</p>
<p>Trotz der ganzen Chemie &#8211; das muß man sich vor Augen halten &#8211; werden wir immer älter! </p>
<p>Der Mensch kann offensichtlich sehr viel Chemie tolerieren, wobei die &#8220;Arten-Vielfalt&#8221; der Menschen aber dafür sorgt, daß eine Minderheit von Individuen sehr viel empfindlicher reagiert &#8211; und deshalb kann nur das Prinzip &#8220;So wenig Chemie wie möglich&#8221; gelten, wie es ja von Delinat und anderen praktiziert wird.</p>
<p>Um zum Ausgangspunkt der Zertifizierung zurückzukommen: </p>
<p>Man sollte bekanntermaßen problematische Schwermetall- und Chemikalienbelastungen überprüfen, um gesundheitliche Gefährdungen auszuschließen, aber in diesem Punkt KEINE höheren Anforderungen als beim konventionellen Weinbau stellen, denn das würde die Winzer, die umstellen, &#8220;bestrafen&#8221; und dadurch die gewünschte Entwicklung behindern.</p>
<p>Ich freue mich auf kritische und andere Reaktionen!</p>
<p>Dr.med. Hans-Martin Ulmer/Villingen/Baden/Deutschland</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hps</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/schmetterlinge-okologische-wahrsager-im-weinberg/comment-page-1#comment-4258</link>
		<dc:creator>hps</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 13:51:20 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Kohler, das Problem von Schwermetall bzw. OCB stellt sich nicht nur in Spanien und Italien, sondern auf allen landwirtschaftlichen Flächen mit dieser Vergangenheit. Insofern die Rebe beides nicht in den Trauben anreichert, geht davon zwar keine gesundheitliche Gefahr aus, für das Ökosystem ist es natürlich trotzdem ein schweres Erbe. OCB bleiben über 50 Jahre in den Böden zurück, sollten diese Böden deshalb vom Bioanbau ausgeschlossen werden? In dem Fall würde es schwer werden, überhaupt genügend Flächen für 10% Bioanbau im Land zu finden. Die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern, aber Maßnahmen für eine ökologisch nachhaltigere Zukunft können wir ergreifen - dies halte ich für das Wichtigste beim Bioansatz. Hinsichtlich Biozertifizierung, da gebe ich Ihnen recht, ist es eine schwierige Situation. Siehe auch unseren Artikel: http://www.ithaka-journal.net/pestizidbindung-durch-aktivkohle</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kohler, das Problem von Schwermetall bzw. OCB stellt sich nicht nur in Spanien und Italien, sondern auf allen landwirtschaftlichen Flächen mit dieser Vergangenheit. Insofern die Rebe beides nicht in den Trauben anreichert, geht davon zwar keine gesundheitliche Gefahr aus, für das Ökosystem ist es natürlich trotzdem ein schweres Erbe. OCB bleiben über 50 Jahre in den Böden zurück, sollten diese Böden deshalb vom Bioanbau ausgeschlossen werden? In dem Fall würde es schwer werden, überhaupt genügend Flächen für 10% Bioanbau im Land zu finden. Die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern, aber Maßnahmen für eine ökologisch nachhaltigere Zukunft können wir ergreifen &#8211; dies halte ich für das Wichtigste beim Bioansatz. Hinsichtlich Biozertifizierung, da gebe ich Ihnen recht, ist es eine schwierige Situation. Siehe auch unseren Artikel: <a href="http://www.ithaka-journal.net/pestizidbindung-durch-aktivkohle" rel="nofollow">http://www.ithaka-journal.net/pestizidbindung-durch-aktivkohle</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kohler Markus</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/schmetterlinge-okologische-wahrsager-im-weinberg/comment-page-1#comment-4230</link>
		<dc:creator>Kohler Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 19:00:11 +0000</pubDate>
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		<description>Dasselbe Problem wie Herr Speich habe ich auch mit den von Delinat geförderten Weinproduzenten in Spanien und Italien. Wie ist eine Umstellung in einer vielfach relativ kurzen Zeit möglich ? Sollten die Anforderungen für Bio-Zertifikate inbezug auf Schwermetallrückstände und Chemikalien im Boden nicht strenger gehandhabt werden ?
Grüsse Markus Kohler - ein wehementer Verfechter der Bio-Produkte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dasselbe Problem wie Herr Speich habe ich auch mit den von Delinat geförderten Weinproduzenten in Spanien und Italien. Wie ist eine Umstellung in einer vielfach relativ kurzen Zeit möglich ? Sollten die Anforderungen für Bio-Zertifikate inbezug auf Schwermetallrückstände und Chemikalien im Boden nicht strenger gehandhabt werden ?<br />
Grüsse Markus Kohler &#8211; ein wehementer Verfechter der Bio-Produkte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hps</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/schmetterlinge-okologische-wahrsager-im-weinberg/comment-page-1#comment-4223</link>
		<dc:creator>hps</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 09:38:42 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Speich, 
Die Mythopia Rebberge haben tatsächlich eine ziemlich &quot;chemische Geschichte&quot;, die wir nun nach und nach abbauen. Wie Sie richtig schreiben, tragen die Begrünung und Sekundärkulturen zur Austragung bzw. Fixierung jender Rückstände bei. Insbesondere die Leguminosen, die wir zur Gründüngung verwenden, speichern große Mengen an Kupfer. Da die Leguminosen jedoch nur einmal pro Jahr von Schafen abgefressen werden und ansonsten als Bodendecker im Weinberg bleiben, ist die tatsächliche Austrag relativ gering. Insofern das Kupfer aber durch den Einbau in die Zellen der Leguminose in den organischen Kreislauf geht, wird es gebunden und unschädlich gemacht. Kartoffeln, Kürbisse, Tomaten usw. nehmen ebenso wie Wein Kupfer in ihren Früchten auf. Da diese geerntet und aus dem Feld entfernt werden, führt dies zur Reduktion von Bodenkupfer. Je nach Sekundärkultur, Erntemenge und Einsatz von Weidevieh liegt die ausgetragene Gesamtmenge an Kupfer zwischen 200 und 2 kg / ha.
Mit freundlichen Grüssen, Hans-Peter Schmidt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Speich,<br />
Die Mythopia Rebberge haben tatsächlich eine ziemlich &#8220;chemische Geschichte&#8221;, die wir nun nach und nach abbauen. Wie Sie richtig schreiben, tragen die Begrünung und Sekundärkulturen zur Austragung bzw. Fixierung jender Rückstände bei. Insbesondere die Leguminosen, die wir zur Gründüngung verwenden, speichern große Mengen an Kupfer. Da die Leguminosen jedoch nur einmal pro Jahr von Schafen abgefressen werden und ansonsten als Bodendecker im Weinberg bleiben, ist die tatsächliche Austrag relativ gering. Insofern das Kupfer aber durch den Einbau in die Zellen der Leguminose in den organischen Kreislauf geht, wird es gebunden und unschädlich gemacht. Kartoffeln, Kürbisse, Tomaten usw. nehmen ebenso wie Wein Kupfer in ihren Früchten auf. Da diese geerntet und aus dem Feld entfernt werden, führt dies zur Reduktion von Bodenkupfer. Je nach Sekundärkultur, Erntemenge und Einsatz von Weidevieh liegt die ausgetragene Gesamtmenge an Kupfer zwischen 200 und 2 kg / ha.<br />
Mit freundlichen Grüssen, Hans-Peter Schmidt</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Esther Schreier</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/schmetterlinge-okologische-wahrsager-im-weinberg/comment-page-1#comment-4190</link>
		<dc:creator>Esther Schreier</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 08:27:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ithaka-journal.net/?p=1139#comment-4190</guid>
		<description>danke für ihren bericht aus dem paradies. eindrücklich!
dass delinat sich für biodiversität einsetzt, ist hocherfreulich.  
das führt zu folgender frage:
sind sie bzw. ihr botschafter herr c. niggli bereits (gratis-) 
abonnent der zeitschrift HOTSPOT (hrsg: forum biodiversität schweiz)?
wenn nicht, würde es uns freuen, wenn sie es werden würden.

das ziel des herausgebenden forums biodiversität schweiz und der  
zeitschrift HOTSPOT ist es, den interdisziplinäre wissenschaftlichen  
austausch zwischen biodversitätsforschenden in der schweiz und auf  
internationaler ebene zu fördern sowie den dialog zwischen  
wissenschaft einerseits und verwaltung, praxis und politik  
andererseits zu intensivieren.

das forum biodiversität ist zudem der offizielle nationale und  
internationale anprechpartner für alle fragen rund um die  
biodiversitätkonvention, die 1992 auch von der schweiz unterzeichnet  
wurde.

sie finden die digitalen HOTSPOT-ausgaben unter:
http://www.biodiversity.ch/d/publications/hotspot/

wenn sie diese zeitschrift, die zwei mal jährlich ein deutsch und in  
französisch erscheint, nicht bereits kennen, empfehle ich ihnen als  
biologin und gestalterin von HOTSPOT, ein (gratis-)abonnement zu  
bestellen.

die themenschwerpunkte der beiden folgenden nummern lauten:
«10 jahre forum biodiversität schweiz»
«der wandel der biodiversität bis 2010»

mit freundlichen bio-grüssen
esther schreier</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>danke für ihren bericht aus dem paradies. eindrücklich!<br />
dass delinat sich für biodiversität einsetzt, ist hocherfreulich.<br />
das führt zu folgender frage:<br />
sind sie bzw. ihr botschafter herr c. niggli bereits (gratis-)<br />
abonnent der zeitschrift HOTSPOT (hrsg: forum biodiversität schweiz)?<br />
wenn nicht, würde es uns freuen, wenn sie es werden würden.</p>
<p>das ziel des herausgebenden forums biodiversität schweiz und der<br />
zeitschrift HOTSPOT ist es, den interdisziplinäre wissenschaftlichen<br />
austausch zwischen biodversitätsforschenden in der schweiz und auf<br />
internationaler ebene zu fördern sowie den dialog zwischen<br />
wissenschaft einerseits und verwaltung, praxis und politik<br />
andererseits zu intensivieren.</p>
<p>das forum biodiversität ist zudem der offizielle nationale und<br />
internationale anprechpartner für alle fragen rund um die<br />
biodiversitätkonvention, die 1992 auch von der schweiz unterzeichnet<br />
wurde.</p>
<p>sie finden die digitalen HOTSPOT-ausgaben unter:<br />
<a href="http://www.biodiversity.ch/d/publications/hotspot/" rel="nofollow">http://www.biodiversity.ch/d/publications/hotspot/</a></p>
<p>wenn sie diese zeitschrift, die zwei mal jährlich ein deutsch und in<br />
französisch erscheint, nicht bereits kennen, empfehle ich ihnen als<br />
biologin und gestalterin von HOTSPOT, ein (gratis-)abonnement zu<br />
bestellen.</p>
<p>die themenschwerpunkte der beiden folgenden nummern lauten:<br />
«10 jahre forum biodiversität schweiz»<br />
«der wandel der biodiversität bis 2010»</p>
<p>mit freundlichen bio-grüssen<br />
esther schreier</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudio Niggli</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/schmetterlinge-okologische-wahrsager-im-weinberg/comment-page-1#comment-4189</link>
		<dc:creator>Claudio Niggli</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 08:01:00 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist die Frage aufgetaucht, wie Raupen am besten bestimmt werden können. Da besonders die Vielfalt der Nachtfalter riesig ist, macht es keinen Sinn, sich mit umfassender Spezialliteratur zu quälen. Es gibt aber ganz hilfreiche Webseiten, auf welchen Fotos von Raupen oder Faltern eingestellt und dann von Schmetterlingskundigen bestimmt werden können:
www.lepiforum.de
www.schmetterling-raupe.de

Ein schöner Bildband mit zahlreichen Raupen ist:
Die schönsten Raupen. Nach Farbfotos erkannt. Autor: Frieder Sauer. Verlag: Fauna (2000)

Viele der unzähligen Schmetterlingsbücher bilden auch mindestens einen Teil der zugehörigen Raupen ab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist die Frage aufgetaucht, wie Raupen am besten bestimmt werden können. Da besonders die Vielfalt der Nachtfalter riesig ist, macht es keinen Sinn, sich mit umfassender Spezialliteratur zu quälen. Es gibt aber ganz hilfreiche Webseiten, auf welchen Fotos von Raupen oder Faltern eingestellt und dann von Schmetterlingskundigen bestimmt werden können:<br />
<a href="http://www.lepiforum.de" rel="nofollow">http://www.lepiforum.de</a><br />
<a href="http://www.schmetterling-raupe.de" rel="nofollow">http://www.schmetterling-raupe.de</a></p>
<p>Ein schöner Bildband mit zahlreichen Raupen ist:<br />
Die schönsten Raupen. Nach Farbfotos erkannt. Autor: Frieder Sauer. Verlag: Fauna (2000)</p>
<p>Viele der unzähligen Schmetterlingsbücher bilden auch mindestens einen Teil der zugehörigen Raupen ab.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jean-René Speich</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/schmetterlinge-okologische-wahrsager-im-weinberg/comment-page-1#comment-4161</link>
		<dc:creator>Jean-René Speich</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 16:23:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ithaka-journal.net/?p=1139#comment-4161</guid>
		<description>Die ganze Mythopia-Geschichte ist für mich ein Dauer-Aufsteller. Ich freue mich auf jeden neuen Beitrag. Ein grosses Kompliment für Euer Engagement!

Nebenbei sind mir beim Lesen dieses Beitrages folgende Gedanken gekommen:
35 Jahre alt sind diese Reben also. Ziemlich sicher wurde dieser Rebberg genau so lange mit chemischen &quot;Pflanzenschutzmitteln&quot; beglückt. Das muss ja Spuren hinterlassen, im Boden, ev. auch in den Reben. Ich denke vor allem an Kupfer.
Hat man das zu Beginn untersucht?
Wenn ja, was hat man gefunden?
Und drittens: Ist es möglich, dass die neuen Zwischenkulturen solche Rück-stände aufnehmen?

Freundlich grüsst Euch
Jean-René Speich</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die ganze Mythopia-Geschichte ist für mich ein Dauer-Aufsteller. Ich freue mich auf jeden neuen Beitrag. Ein grosses Kompliment für Euer Engagement!</p>
<p>Nebenbei sind mir beim Lesen dieses Beitrages folgende Gedanken gekommen:<br />
35 Jahre alt sind diese Reben also. Ziemlich sicher wurde dieser Rebberg genau so lange mit chemischen &#8220;Pflanzenschutzmitteln&#8221; beglückt. Das muss ja Spuren hinterlassen, im Boden, ev. auch in den Reben. Ich denke vor allem an Kupfer.<br />
Hat man das zu Beginn untersucht?<br />
Wenn ja, was hat man gefunden?<br />
Und drittens: Ist es möglich, dass die neuen Zwischenkulturen solche Rück-stände aufnehmen?</p>
<p>Freundlich grüsst Euch<br />
Jean-René Speich</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Edda Santucci</title>
		<link>http://www.ithaka-journal.net/schmetterlinge-okologische-wahrsager-im-weinberg/comment-page-1#comment-4160</link>
		<dc:creator>Edda Santucci</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 15:46:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ithaka-journal.net/?p=1139#comment-4160</guid>
		<description>Hallo Hans-Peter,
vielen Dank für diesen Artikel heute über die Schmetterlinge. Mein Besuch letzte Woche bei Euch hat mich so bestärkt, daß ich jetzt &quot;missionarisch&quot; noch viel mehr aktiv bin in unserem Verein, dem ca. 15 Hobby-Winzer angehören. Im Kleinen muß man ja beginnen, aber die Jungen im Verein sind sehr offen für dieses Thema. Die Alten halt sehr kritisch. Ich hoffe bloß, daß mein erster Wein so gut wird, daß die sich auch Gedanken machen müssen. 

Heute morgen habe ich 22 verschiedene Kräuter im Weinberg gesetzt. Jeder Spaziergänger hat gefragt, was wir denn hier machen. Und jeder war sehr überrascht, was dahinter steckt. Die Menschen wissen einfach auch zu wenig Bescheid. Deshalb werde ich die nächsten Tage mal beginnen, Info-Tafeln so basteln und im Weinberg aufzustellen. Gleich neben die Bienenhotels. 

Ich habe an diesem Tag so viel bei Euch gelernt, wie ich es wirklich selten auf einem Seminar getan habe. Ein ganz großes Kompliment an Euch alle! 

So - und jetzt bestelle ich mir ein Schmetterlingsbuch.

Herzliche Grüße, und schon in Vorfreude auf den nächsten Newsletter,

Edda</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Hans-Peter,<br />
vielen Dank für diesen Artikel heute über die Schmetterlinge. Mein Besuch letzte Woche bei Euch hat mich so bestärkt, daß ich jetzt &#8220;missionarisch&#8221; noch viel mehr aktiv bin in unserem Verein, dem ca. 15 Hobby-Winzer angehören. Im Kleinen muß man ja beginnen, aber die Jungen im Verein sind sehr offen für dieses Thema. Die Alten halt sehr kritisch. Ich hoffe bloß, daß mein erster Wein so gut wird, daß die sich auch Gedanken machen müssen. </p>
<p>Heute morgen habe ich 22 verschiedene Kräuter im Weinberg gesetzt. Jeder Spaziergänger hat gefragt, was wir denn hier machen. Und jeder war sehr überrascht, was dahinter steckt. Die Menschen wissen einfach auch zu wenig Bescheid. Deshalb werde ich die nächsten Tage mal beginnen, Info-Tafeln so basteln und im Weinberg aufzustellen. Gleich neben die Bienenhotels. </p>
<p>Ich habe an diesem Tag so viel bei Euch gelernt, wie ich es wirklich selten auf einem Seminar getan habe. Ein ganz großes Kompliment an Euch alle! </p>
<p>So &#8211; und jetzt bestelle ich mir ein Schmetterlingsbuch.</p>
<p>Herzliche Grüße, und schon in Vorfreude auf den nächsten Newsletter,</p>
<p>Edda</p>
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