(Deutsch) Schweiz bewilligt Pflanzenkohle zur Bodenverbesserung


par Hans-Peter Schmidt

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10 Le Responses pour “(Deutsch) Schweiz bewilligt Pflanzenkohle zur Bodenverbesserung””

  1. Ueli Steiner
    Titre:

    Lieber Hans-Peter

    Mit Freude lese ich diesen Artikel. Gute Nachrichten für das Delinat-Institut mit den Euch zugedachten Aufgaben. Es ist schön, wenn gute Arbeit mit Erfolg belohnt wird. Wir werden alles daran setzen, Euch weiterhin auf dem Weg zu unterstützen.
    Herzliche Grüsse, Ueli Steiner

  2. Albrecht Kieser
    Titre:

    Ganz herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Erfolg und alles Gute für die Bewältigung der verantwortungsvollen Aufgabe! Das ist hoffentlich ein Durchbruch für die Fortentwicklung im gesamten Europa.
    Beste Grüße
    Albrecht Kieser

  3. Jochen Binikowski
    Titre:

    Wenn ich es richtig verstehe, können Landwirte und kleine Produzenten nun keine Pflanzenkohle mehr herstellen, weil die Zertifizierungskosten und Bürokratieaufwand in keinem gesunden Verhältnis zum Ertrag stehen. Stattdessen gibt es ein Oligopol von wenigen großen Herstellern, die auch noch mit der Zertifizierungsstelle verbandelt sind. Auf jeden Fall wird Holzkohle deutlich teurer werden.

    Da nur Holz als Rohstoff eingesetzt werden darf, kann man ja wieder auf den Begriff Holzkohle zurückkommen. Im Artikel steht auch nichts über die Herkunft des Holzes. Muß man das jetzt so verstehen, dass auch Holzkohle aus abgeholzten Regenwäldern verwendet werden darf? So ähnlich wie beim Palmöl, mit WWF-Nachhaltigkeitszertifikat?

    Vieleich kann ja mal jemand erklären, wer nun genau den Nutzen und wer den Schaden hat.

  4. Jacob Duijn
    Titre: Winzer

    Herzlichen Glückwunsch, Güte Nachrichten

  5. Berthold Willi
    Titre: Willis Wein Idee

    Lieber Hans-Peter, gerne denke ich an den 14.1.2010 in Heitersheim zurück, als du ganz locker und mit innerer Überzeugung vor 120 Markgräfler Winzer über die Biodiversität und die Biokohle referiertest. 40 Monate später hast du mit der Zulassung der Pflanzenkohle in der Schweiz einen so wundervollen Erfolg verbuchen dürfen. Dein Ziel ist dein eigener Weg. Ich drücke dich.
    Berthold

  6. hps
    Titre:

    Lieber Jochen, Deine Befürchtungen lassen sich rasch entkräften. Was jeder mit seiner selbst hergestellten Kohle und Brennnesseljauche macht, bleibt von dieser Zulassung unberührt. Es geht nur um Pflanzenkohle, die gehandelt wird, und die muss bestimmte Qualitätskriterien erfüllen, um großflächig in der Landwirtschaft eingesetzt zu werden. Die Biomasse für diese Pflanzenkohlen darf zumindest in den nächsten drei Jahren nur aus einem Umkreis von 80km vom Herstellungsort kommen, das ist im EBC-Zertifikat so festgelegt. Regenwaldholz ist also ebenso ausgeschlossen wie die Abholzung der Balkanwälder. Der Fortschritt der neuen Regelung besteht einerseits darin, dass die Pflanzenkohle Qualitätskriterien erfüllen muss. Und andererseits, dass nun überhaupt Pflanzenkohle in der Landwirtschaft eingesetzt werden darf. Das war nämlich bisher in der Schweiz strikt verboten. Dass vorher nur Holz und Holzreste wie Sägespäne und Strauchschnitt als Biomasse verwendet werden dürfen, ist zwar bedauerlich, aber für die Übergangszeit ein akzeptabler Kompromiss, der auf eine vorsichtige Entscheidung des Bundes Umweltamtes zurückgeht, welche insbesondere das Nährstoffrecycling der Biomasseströme unter Kontrolle halten will.
    Den Nutzen haben alle die, die Pflanzenkohle in ihrer Landwirtschaft einsetzen wollen und dies nun auch dürfen. Sowie die Pioniere der Pflanzenkohle-Herstellung, die diese nun auch an Landwirte und nicht nur an Stromerzeuger verkaufen dürfen. Grüsse zu Dir, Hans-Peter

  7. Gerald Dunst
    Titre:

    Lieber Hans-Peter, herzliche Gratulation zu Deinem tollen Erfolg. Wir stecken in Österreich mitten im Bewilligungsverfahren und hoffen nun natürlich auf einen entsprechenden Rückenwind! Auch können wir nun unsere Arbeiten bei der Entwicklung von Pflanzenkohleprodukten wieder verstärkt in Angriff nehmen. Danke für Deinen unermüdlichen Einsatz, Gerald

  8. Walter Witte
    Titre: Dipl.-Ing. Agrochemieing.

    ich kann eure Freude über die Biokohle-Zulassung nicht verstehen! Biokohle sind passive Kohlenstoffe, die dem Landwirt außer Kosten nichts bringen. Biokohle hat zwei festgelegte Eigenschaften, sie kann Wasser adsorbieren (Haftwasser) oder man kann sie verbrennen. Alle anderen Eigenschaften muss der Landwirt trotzdem leisten. Er muss düngen und er muss Kompost streuen. Die wahre Lösung ist die Humifikation aller org.Abfälle auf Feld und Hof, die « Mikrobielle Carbonisierung ». Hierbei wird der innerte Kohlenstoff aus der Biomasse angereichert, konserviert. Bei interesse sende ich Ihnen gerne einige Bilder oder Info. zu.
    Bicon WOE Witte

  9. Wolfgang Weinzettl
    Titre: BioChar/BioCarbon

    Hallo Alle,
    bin seit ca24 Jahren in NZ, und was das grüne image hier betrifft, bin ich entzetzt.
    Die hiesige Agrarindustrie sowie Landwirtschaft in generell ist ein Verbrechen an diesem Planeten.
    Ich hab aus dieser Erkenntnis heraus, und dem Willen, das zu ändern, ein Verfahren entwickelt, das aus Biomasse Aktivkohle herstellt, bitte nicht mit BioChar verwechseln, BioCarbon (Aktivkohle) hat wesentlich bessere Eigenschaften, im Bezug auf Nährstoffbindung aber auch im Bezug auf Bindung von Wasser und Mikroben.
    Wir sind nun in einem Stadium, eine Großanlage für dieses Verfahren zu bauen, hoffentlich ende 2015 in Betrieb.
    Ausgangsmaterial hier ist Pinus Radiata, bei uns verfaulen ~20 Millionen Tonnen Abschnitt pro Jahr in den Wäldern, was zu Versauerung des Bodens and Absterbung der Mikroben führt,…..
    Na Ja, mal sehen, ob wir NZ und Europa hier ein bisserl unter die Arme greifen können.
    Im Bezug auf Umweltbelastung im Verfahren, wir benutzen die Syngase vom Ligningehalt des Holzes zur Stromerzeugung und haben katalysierte Abgasbehandlung zugeschaltet, um den Abgasausstoss so gering wie möglich zu halten
    So long friends,
    kind regards, Wolfgang

  10. Gregor van Emmerik
    Titre: Managing Director - Agile Arbor

    Our Company is interested in BioChar production to manage our organic waste. I will be visiting Europe in May and would like to use this time to visit BioChar facilities and production methods. I am also interested in the political frame work of the Swiss Government visionary commitment with the BioChar concepts.

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