(Deutsch) Weniger Spritzmittel durch Wetterkunde


by Claudio Niggli

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2 Responses to “(Deutsch) Weniger Spritzmittel durch Wetterkunde””

  1. ECOVIN Baden » Blog Archive » Wetter-Prognosen für eine gesündere Umwelt
    Title:

    Ecovin Baden bietet einen ähnlichen Meteo-Service für Badische Winzer an. In einem Blog-Beitrag wird auf den Artikel des Delinat-Instituts eingegangen (http://www.ecovin-baden.de/2009/06/18/wetter-prognosen-fuer-eine-gesuendere-umwelt/).

  2. Fridolin Brandt
    Title:

    Löschkalk der Gesundmacher der Natur!?
    In allen land-, forst-, obstbauwirtschaftlichen Fachbüchern kommen die Verfasser übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass eine jährlich Ausgleichskalkung von 300 kg – 800 kg Brandkalk CaO / ha Fläche auf leichten Böden und bis zu 2000 kg Brandkalk CaO / ha Fläche auf schweren Böden zur Neutralisation der natürlichen Bodenversauerung erforderlich ist. Bei saurem Regen bedingt durch Luftverschmutzung oder Boden pH – Werten unter 6,5 pH oder beim Einsatz saurer Düngemittel sind entsprechend höhere Mengen erforderlich.
    400 kg Brandkalk CaO entsprechen in ihrer Düngewirkung ca. 600 kg Löschkalk Ca(OH)2.
    Normalerweise wird zur Düngung der Dünger trocken ausgestreut und im Boden durch natürliche Feuchtigkeit gebunden. Nur 1,7 g Löschkalk Ca(OH)2 sind in 1 l Wasser H2O lösbar und ergibt einen pH Wert der Lösung von 12,4. Der durchschnittliche Landwirt bzw. Obstbauer setzt zum Ausbringen von Pflanzenschutzmittel beim Spritzen bzw. Sprühen 400-500 l Wasser H2O / m Bestandshöhe ein. D. h. beim Einsatz von Löschkalk Ca(OH)2 als Pflanzenschutzmittelersatz für Feldkulturen sind ca. 1 kg Ca(OH)2 / ha erforderlich und für Obstkulturen bei 2- 2,5 m Höhe ca. 2 kg. D. h. eine Feldkultur könnte 600 mal und eine Obstkultur 300 mal pro Jahr behandelt werden. Selbst bei Verzehnfachung wäre es möglich 60 bzw. 30 mal zu Behandeln ohne dass der Boden pH-Wert sich ändert.

    Bei entsprechender Sprüh- bzw. Nebeltechnik mit dieser Löschkalklösung können fast alle auf der Oberfläche vorhandenen Bakterien, Pilze und Insekten so gut wie mit Kontaktbakteriziden, Kontaktfungiziden, Kontaktinsektiziden, getötet werden. Es bedarf keinerlie chemischer Pflanzenschuztgifte, auch und gerade in Spezialkulturen wie den Weinbau!

    Wenn man bedenkt, dass durch Änderung der Düngetechnik auf Pflanzenschutzmittel, welche den Naturhaushalt negativ beeinflussen, verzichtet werden kann, ist es nicht verständlich, dass es Praktiker, Behördenleute und Politiker gibt, die sich sogar noch für den Einsatz von Antibiotika und andere den Naturhaushalt negativ beeinflussenden im Gegensatz zu Löschkalk teuren Präparate aussprechen.

    Da die gleiche Löschkalkmenge sowieso jährlich zur Ausgleichskalkung benötigt wird, kommt es wie bei Pflanzenschutzmassnahmen sonst auch nur auf die gezielte Terminierung an!

    Löschkalk belastet die Ernteprodukte (Getreide, Ölsaaten, Gemüse, Obst, Honig) nicht mit Rückständen, denn Löschkalk wird innerhalb weniger Stunden zu Karbonatkalk CaCO3 umgewandelt, welcher sogar zur Knochenstärkung der Nahrung zugesetzt wird!

    Bitte Beachten Sie dazu folgende Publikation der VDLUFA:
    “Bestimmung des Kalkbedarfs von Acker und Grünlandböden”(2000) von
    Dr. sc. M. Kerschberger, Jena; Dr. B. Deller, Karlsruhe; LD U. Hege, Freising; Dr. J. Heyn,
    Kassel; Dr. H.-E. Kape, Rostock; Prof. Dr. O. Krause, Jena; Dipl.-Ing. J. Pollehn,
    Köln; Dr. M. J. Rex, Mühlheim; Dr. K. Severin, Hannover http://www.vdlufa.de/vd_00.htm?4

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